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04.06.2009, taz: Ahmad al-Sabri kam das neue Bleiberecht zugute. Seinen Eltern nicht - weil sie nicht genug verdienen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre vier Kinder vollständig zu bestreiten. (weiter)
 
Aktuelles
20 Jahre Berliner Härtefallkommission – 10.000 Flüchtlinge erhielten Bleiberecht Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 24. August 2010
Traudl Vorbrodt bei der Beratung im Forum der Jesuiten.Berlin, 23. August 2010. Vor 20 Jahren trat die Berliner Härtefallkommission zu ihrer ersten Sitzung zusammen. In den ca. 300 Sitzungen konnte ein Bleiberecht von ca. 10.000 Flüchtlinge erreicht werden, zog Traudl Vorbrodt, Vertreterin des Flüchtlingsrates Berlin, jetzt Bilanz. Sie selbst ist seit Anfang an Mitglied der Härtefallkommission gewesen, die seit 2005 auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetzes tätig ist. Die Beratungsstelle von pax christi und des Flüchtlingsrates hat wesentlich zur erfolgreichen Arbeit der Härtefallkommission beigetragen. Aktuell wird die Beratungsstelle im Forum der Jesuiten am wöchentlichen Beratungstag von ca. 20 – 30 Ratsuchenden Flüchtlingen aufgesucht. (weiter)
 
NGOs: Optionszwang im Staatsangehörigkeitsrecht abschaffen Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Monday, 23. August 2010
Berlin, 20. August 2010. Der Optionszwang im Staatsangehörigkeitsrecht führt nach Auffassung von PRO ASYL, Deutschem Anwaltverein (DAV) und Interkulturellem Rat in Deutschland (IR) zu einer durch nichts zu rechtfertigenden Ungleichbehandlung von "Optionskindern" und zu einem vollkommen überflüssigen Verwaltungsaufwand. Negativ betroffen sind insbesondere Kinder aus Haupt- und Ureinwandererfamilien, beispielsweise aus der Türkei oder Serbien. Mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahre 2000 wurde die so genannte Optionsregelung für Kinder nicht deutscher Eltern eingeführt. Danach erhalten diese Kinder mit der Geburt in Deutschland neben der Staatsangehörigkeit der Eltern auch die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn die Eltern schon acht Jahre in der Bundesrepublik Deutschland leben. (Zur Pressemitteilung von Pro Asyl)
 
UNHCR-Weltflüchtlingsstatistik 2009: 43,3 Millionen auf der Flucht Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 15. June 2010
 Berlin, 15.06.2010. Im Jahre 2009 waren weltweit 43,3 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Konflikten und Verfolgung. Das ist die höchste Zahl seit Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig fiel die Zahl der Flüchtlinge, die freiwillig nach Hause zurückkehren, auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren. Dies geht aus dem Jahresbericht des UNHCR ‚Global Trends’ hervor, der heute in Berlin und Genf vorgestellt wurde. (weiter)
 
Bischöfe warnen vor frühzeitiger Abschiebung von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Thursday, 22. April 2010
Deutsche BischofskonferenzBonn, 22. April 2010. Die Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz hat erneut ihre Sorge über die Situation der in Deutschland lebenden und von der Abschiebung bedrohten Roma und anderer Minderheiten aus dem Kosovo zum Ausdruck gebracht. Viele internationale Institutionen wie der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Europarat sowie eigene kirchliche Quellen berichten glaubwürdig von der weiterhin prekären sozioökonomischen Lage sowie andauernder, teilweise massiver Diskriminierung von Minderheiten im Kosovo und warnen vor einer zwangsweisen Rückführung dieser Menschen. (weiter)
 
Eisenhüttenstadt: Unnötige Beschränkung des freien Zugangs zum Asylverfahren Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Sunday, 11. April 2010

Eisenhüttenstadt, 6. April 2010. Immer wieder werden Asylsuchende, die sich auf dem Weg in die Zentrale Aufnahmestelle in Eisenhüttenstadt befinden, angehalten und letztlich in die dortige Abschiebungshafteinrichtung verbracht. Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg und Flüchtlingsrat Brandenburg fordern UNHCR-Vertretung für Deutschland und Österreich, Herrn Dr. Michael Lindenbauer auf den Zugang zur Zentralen Aufnahmestelle in Eisenhüttenstadt für neu ankommende Flüchtlinge zu überprüfen. (weiter)

Letzte Aktualisierung ( Monday, 26. July 2010 )
 
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