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24.06.2010, taz: Trotz des Drängens von Hilfsorganisationen verweigert das Innenministerium die Aufnahme weiterer irakischer Vertriebener im Kontingent. Dabei bestätigen alle, selbst De Maizière, dass die Erfahrungen damit gut waren. (weiter)
 
Aktuelles
"Wir wollen die Vision von Abuna Frans weitertragen" Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 7. April 2016

Berlin, 7. A Gedenkgottesdienst Abuna Frans (c) Foto Christian Enderpril 2016. - Um auf seinen Spuren und im Geist des Friedens weiterzugehen, haben mehr als hundert Syrerinnen und Syrer gestern mit einem Gottesdienst in Berlin des Jesuiten Frans van der Lugt SJ gedacht. Pater Frans van der Lugt SJ (geb. 10.4.1938 in den Niederlanden, erm. 7.4.2014 in Homs) hat in Homs ein Zentrum für Kinder mit Behinderungen geführt und war in der Region bekannt als Mensch des Friedens und der interreligiösen Verständigung: "Abuna Frans hatte immer ein offenes Ohr, und er hat allen geholfen, wo er konnte", sagt Issa, der ihn persönlich kannte. Berühmt waren die tagelangen Wanderungen mit ihm, zu denen sich ganz unterschiedliche Menschen zusammenfanden: Christen, Muslime, Agnostiker wanderten, lachten und tanzten abends zusammen. "Alle teilten Brot und Wein, Arme und Reiche saßen am selben Tisch." Sein Ziel war es, die Menschen in all ihren Unterschieden durch gemeinsame Erlebnisse zusammenzubringen. Vor zwei Jahren wurde er in Homs von maskierten Männern gezielt erschossen. An seinem zweiten Todestag sind viele, die ihn persönlich kannten, in Berlin zusammengekommen, um seiner zu gedenken, gemeinsam um Frieden für Syrien und die Welt zu beten und nach seinem Vorbild zwei Tage miteinander von Berlin nach Potsdam zu wandern. "Wir sind nicht hier, um ihn zu einem Heiligen zu machen, das würde ihm nicht gefallen. Wir sind hier, um seine Vision von Frieden und Miteinander weiterzutragen", sagte Rabee, der seit seiner Kindheit mit Abuna Frans zusammen gelebt hat. Nach dem Gedenkgottesdienst in St. Canisus, den JRS-Direktor Pater Frido Pflüger SJ hielt und der auch von vielen Muslimen besucht wurde, feierten sie den 78. Geburtstag von Frans van der Lugt SJ. Am Wochenende sind mehr als 100 Menschen miteinander unterwegs. "Zu diesen Wanderungen sind auch Deutsche herzlich eingeladen mitzukommen, damit wir einander kennenlernen können", so die Studentin Magui, die das "Frans Wandern" mit organisiert hat. Syrer aus vielen Teilen Deutschlands, aus Schweden, Frankreich und England sind der Einladung gefolgt, und auch einige Deutsche wollen sich am Wochenende auf den Weg machen. Foto: (c) Christian Ender

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 7. April 2016 )
 
Stellungnahme zum "Asylpaket 2" Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 2. February 2016

Berlin, 2. Februar 2016. - Nicht einmal acht Stunden hat das Bundesinnenministerium den Verbänden Zeit gelassen, um sich schriftlich zum neuen "Asylpaket" zu äußern. Der JRS kritisiert u.a., dass der Nachzug selbst für die engsten Familienangehörigen (minderjährige Kinder und Ehegatten) für die Dauer von zwei Jahren für viele Flüchtlinge (nämlich "subsidiär Geschützte") in Deutschland unmöglich wird: Eine solche Regelung ist integrationsfeindlich. Außerdem sollen Menschen sogar bei schweren Erkrankungen abgeschoben werden können. Ein Asyl-Schnellverfahren binnen einer Woche, das Menschen aus sogenannten "sicheren Herkunftsländern" vorgeschrieben wird, macht eine sorgfältige Prüfung des Einzelfalls schier unmöglich und erschwert den Zugang zu Rechtsberatung und Rechtsmitteln: Das Asylverfahren droht zur Farce zu verkommen. Mehrere Regelungen hält der Jesuiten-Flüchtlingsdienst für europarechts- und verfassungswidrig. Aus gesellschaftlicher Perspektive bleibt rätselhaft, wem Vorschriften, die alle Integrationsbemühungen unterlaufen, nützen sollen. Hier die Stellungnahme des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes zum aktuellen Gesetzentwurf als PDF.

 
Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2016 Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Friday, 15. January 2016

15Sample Image. Januar 2016. - In seiner Botschaft zum Weltflüchtlingstag am 17. Januar 2016 betont Papst Franziskus, dass sich das Phänomen der Flucht nicht auf die Gesetze, Politik und Wirtschaftszahlen reduzieren lässt. "Die Migranten sind unsere Brüder und Schwestern, die ein besseres Leben suchen fern von Armut, Hunger, Ausbeutung und ungerechter Verteilung der Ressourcen der Erde, die allen in gleichem Maße zukommen müssten", so Papst Franziskus. Politik müsse Integration gestalten, auch, um Rassismus entgegenzutreten.Zugleich aber erinnert er an die Verantwortung jedes und jeder Einzelnen: "Tatsächlich ist ein jeder von uns verantwortlich für seinen Nachbarn: Wir sind Hüter unserer Brüder und Schwestern, wo immer sie leben. Die Pflege guter persönlicher Kontakte und die Fähigkeit, Vorurteile und Ängste zu überwinden, sind wesentliche Zutaten, um eine Kultur der Begegnung zu betreiben, in der man nicht nur bereit ist zu geben, sondern auch von den anderen zu empfangen." Die Botschaft wurde im September 2015 veröffentlicht und trägt den Titel: "Flüchtlinge und Migranten sind eine Herausforderung. Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit." 

Hier der vollständige Text in der deutschen Übersetzung der Bischofskonferenz (PDF).
Foto: Franziskus nach einer Messe mit Flüchtlingen in der Jesuitenkirche Il Gesù in Rom. (c) JRS / Centro Astalli. 

Letzte Aktualisierung ( Friday, 15. January 2016 )
 
Noch schneller, noch schärfer: Asylverfahren droht zur Farce zu werden Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 19. November 2015

Berlin, 19. November 2015. - Am 18. November ist ein Referentenentwurf aus dem Bundesministerium des Innern für ein weiteres Gesetz zur Beschleunigung der Asylverfahren bekannt geworden. Dieser soll, so unsere Informationen, in den nächsten Tagen im Bundeskabinett beschlossen und schon Mitte Dezember durch den Bundestag verabschiedet werden. Der Entwurf sieht erhebliche Verschärfungen des geltenden – und gerade erst geänderten – Rechts in Bereichen vor, die die Arbeit des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes betreffen. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat am 18.November bereits an führende Mitglieder der Bundestagsfraktionen der Regierungskoalition gewandt und erhebliche Bedenken vorgetragen. Insbesondere kritisiert er die geplante Beschleunigung der Verfahren, die Einschränkung des Familiennachzugs und die Verschärfung der Abschiebungspraxis auch bei schweren Erkrankungen. Hier die Stellungnahme des JRS zum Referentenentwurf für ein zweites "Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz" (PDF, 2 Seiten). 

 
35 Jahre JRS - Papst Franziskus: Bildung größtes Geschenk Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 19. November 2015

Rom, 14. November 2015. - "Hilfe für Flüchtlinge besteht nicht nur aus Schutz und Nahrung, sondern auch aus dem Respekt vor ihrer Würde. Das sagte Papst Franziskus am Samstag bei einer Audienz für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Der JRS feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Mit Blick auf die 60 Millionen Flüchtlinge weltweit sagte Franziskus: „Jeder von ihnen hat einen Namen, ein Gesicht, eine Geschichte, eine unaufgebbare Würde weil sie Kinder Gottes sind.“ Besonders wichtig sei Bildung für Flüchtlinge, so der Papst: "Für die Kinder, die gezwungen sind zu fliehen, sind Schulen Orte der Freiheit." Radio Vatikan berichtet über die Begegnungen. (Externer Link).

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 19. November 2015 )
 
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