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05.12.2009, Tagesspiegel: Die Innenminister redeten sich bis in die Nacht die Köpfe heiß, gegen halb vier Uhr früh war es dann vollbracht: "Geduldete Ausländer" dürfen länger bleiben. (weiter)
 
Aktuelles
Appell gegen die Asylrechtsverschärfung Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Friday, 24. April 2015

Auf die Strasse fuers AsylrechtBerlin, den 24. April 2015. - Auf das Sterben im Mittelmeer hat der EU-Sondergipfel heute im wesentlichen mit einer weiteren Kriminalisierung von Migration und einer Zurückdrängung von Flüchtenden reagiert (die engl. Pressemitteilung des JRS finden Sie hier ), statt für Flüchtlinge sichere Zugangswege nach Europa zu schaffen und die Seenotrettung im nötigen Umfang zu erhöhen.

Wer das Sterben im Mittelmeer beenden will, muss der Politik auch innenpolitisch deutlich machen, dass wir Flüchtlinge aufnehmen wollen und dass wir Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft als Nachbarn betrachten, nicht als Belastung. Untenstehend finden Sie Briefe an Abgeordnete von CDU, CSU und SPD, die aktuell über das neue Asylrecht beraten. Es droht, das Bleiberecht auszuhöhlen und die Abschiebehaft für Asylsuchende zu vervielfachen. Noch ist dieser Entwurf nicht Gesetz. Im Anhang finden Sie Brief-Vorschläge, die an beteiligte Vertreter der Regierungsparteien appellieren, von dieser Verschärfung abzusehen. Die Briefe richten sich an: MdB Andrea Lindholz, CSU, Verhandlerin der Union und Berichterstatterin für Migration, MdB Rüdiger Veit, Verhandler der SPD, die Franktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU/CSU) und Thomas Oppermann (SPD), den Vorsitzenden des Innenausschusses Wolfgang Bosbach (CDU), MdB Stephan Mayer, CSU, innenpolitischer Sprecher sowie Nina Warken, CDU, Berichterstatterin für Asylpolitik. (Diese Aktion ist beendet.) Danke für Ihr Engagement!

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 7. May 2015 )
 
Der neue Infobrief ist da! Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Friday, 7. November 2014

BSample Imageerlin, den 7. November 2014. - Wir freuen uns im neuen Infobrief darüber, dass
- die Zahl der Abschiebungsgefangenen nach zwei bahnbrechenden Urteilen auf einem historischen Tiefstand ist
- ein vom JRS begleitetes Münchner Kirchenasyl glücklich zu Ende gegangen ist und
- immer mehr Gemeinden in Bayern Flüchtlingen Zuflucht gewähren.
Hier können Sie den Infobrief als PDF herunterladen: JRS Infobrief November 2014

 

Letzte Aktualisierung ( Friday, 7. November 2014 )
 
Auf die globalisierte Migration mit globalisierter Nächstenliebe antworten Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 23. September 2014
Sample ImageRom, 23. September 2014 (rv) - Papst Franziskus hat zum Kampf gegen Vorurteile gegenüber Migranten aufgerufen und eine „Kultur der Begegnung“ angemahnt. Zuwanderung löse oft Feindseligkeiten aus, „noch bevor man die Geschichten des Lebens, der Verfolgung oder des Elends der betroffenen Menschen kennt“, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2015. Im vergangenen Jahr befanden sich nach UN-Angaben weltweit so viele Menschen auf der Flucht wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Franziskus sagte unter anderem: "Mit der Solidarität gegenüber den Migranten und den Flüchtlingen müssen der Mut und die Kreativität verbunden werden, die notwendig sind, um weltweit eine gerechtere und angemessenere Wirtschafts- und Finanzordnung zu entwickeln, gemeinsam mit einem verstärkten Einsatz für den Frieden, der eine unabdingbare Voraussetzung für jeden echten Fortschritt ist", und forderte: "Auf die Globalisierung des Phänomens der Migration muss mit der Globalisierung der Nächstenliebe und der Zusammenarbeit geantwortet werden." Franziskus wandte sich auch direkt an Flüchtlinge und Migranten, segnete sie und dankte ihnen: "Liebe Migranten und Flüchtlinge! Ihr habt einen besonderen Platz im Herzen der Kirche, und ihr helft ihr, die Dimensionen ihres Herzens zu erweitern, um ihre Mutterschaft gegenüber der gesamten Menschheitsfamilie zum Ausdruck zubringen. Verliert nicht eure Zuversicht und eure Hoffnung!" Radio Vaticana hat die Botschaft übersetzt (Link zum Text in deutscher Übersetzung). Foto: JRS / A. Guiliani. Papst Franziskus wird von Flüchtlingen im Jesuiten-Flüchtlingsdienst Rom empfangen.
Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 23. September 2014 )
 
Wir wünschen einen schönen Sommer! Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 31. July 2014

Schöne Ferien!
Berlin, 1. August 2014. -
Es geht doch! Nach den erfreulichen Urteilen des EuGH und des BGH sind die Abschiebungseinrichtungen bundesweit fast leer. Wir sind sehr froh darüber, dass die Trennung von der Strafhaft endlich durchgesetzt wurde und dass wenigstens vorläufig keine Asylsuchenden im Dublin-Verfahren mehr inhaftiert werden dürfen. Das Bundesinnenministerium hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der das jedoch schon bald wieder ändern könnte. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass es zu einer solchen Verschärfung nicht kommt, weil unschuldige Asylsuchende nicht ins Gefängnis gehören.

In Bayern steigt die Zahl der Kirchenasyle weiter, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst unterstützt viele Gemeinden auf diesem Weg und übernimmt Anwaltskosten für Flüchtlinge im Kirchenasyl. Dieser Zuwachs zeigt auch: Immer mehr Menschen nehmen die Ungerechtigkeiten des europäischen Asylsystems nicht mehr stillschweigend hin. Der Bayerische Rundfunk hat über mehrere Wochen Flüchtlinge, Pfarrer und Helfende im Kirchenasyl begleitet (darunter auch die Familie, deren Tochter mit ihrer unglaublich coolen Sonnenbrille auf unserem Foto zu sehen ist). Wir finden: Ein toller Beitrag, der Mut macht! Hier der Link zum TV-Beitrag in der Mediathek.

Die Berliner Härtefallberatung findet ab dem 20. August wieder statt. Auf dieser Seite finden Sie im September wieder aktuelle Neuigkeiten.

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 31. July 2014 )
 
Kirchenasyl in München glücklich beendet Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Friday, 4. July 2014

SJ-Bild / L. Stübner SJ München / Berlin, den 4. Juli 2014. - Die afghanische Familie, die seit Januar im Kirchenasyl der Pfarrei St Korbinian ausharrte, um ihre Rückschiebung in die Slowakei zu verhindern, kann jetzt in eine Gemeinschaftsunterkunft umziehen und sich zumindest innerhalb des Landkreises Freyung-Grafenau frei bewegen. Gestern erklärte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seine Zuständigkeit für das Asylverfahren.Die Familie muss nun nicht mehr ihre Rückschiebung nach Dublin-Verordnung ins Ersteinreiseland Slowakei fürchten.
Die nächsten Schritte werden sein: Warten auf die Asylanhörung, bei der sie die Gründe ihrer Flucht aus Afghanistan vortragen können, dann nochmals warten auf die Entscheidung des BAMF, dann – wenn alles gut geht – Integrationskurs, Wohnungssuche, Ausbildung, Arbeitssuche...
Wir wünschen Obaid, Rabia, Orooj und ihrem kleinen Bruder, der Ende September das Licht der Welt erblicken wird, allen Segen auf ihrem weiteren Weg! (Foto: Die Familie während des Kirchenasyls. SJ-Bild / L. Stübner SJ)

 

Letzte Aktualisierung ( Friday, 4. July 2014 )
 
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