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29.06.2008, Die Presse: Drei Wiener planen eine Fluglinie für Charterflüge, die auf Abschiebungen spezialisiert ist. „Derzeit klären wir die juristischen Rahmenbedingungen in den 27 EU-Ländern“, so Heinz Berger, Inhaber eines Luftfahrtunternehmens und einer der Verantwortlichen. Die Rechtslage sei kompliziert, eine Klärung aber unbedingt notwendig, da das Unternehmen europaweit agieren wolle. Auf nationaler Ebene sei ein Betrieb nicht lukrativ. (weiter)

 
Aktuelles
Frohe Ostern und neuer Infobrief Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Wednesday, 16. April 2014

 Sample Image Berlin, 17. April 2014. 
Im neuen Infobrief berichten wir u.a. von
- einer afghanischen Familie im Kirchenasyl
- der erfreulichen Bilanz des Rechtshilfefonds 2013
- wie syrische Flüchtlinge in Deutschland inhaftiert werden.
Den Infobrief April 2014 können Sie hier als PDF herunterladen (1 MB).

Wir wünschen Ihnen gesegnete Kartage und frohe Ostern!

 (c) SJ Bild / L. Stübner - All rights reserved.

 

 

 

 

 

 


 
Foto: Im Kirchenasyl. (c) SJ-Bild / Leopold Stübner

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 17. April 2014 )
 
Serbien ist kein "sicheres Herkunftsland" Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Monday, 14. April 2014

Berlin, den 14. April 2014. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat das Gesetzesvorhaben, Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zu sogenannten "sicheren Herkunftsstaaten" zu erklären, in einer Stellungnahme entschieden abgelehnt. Zahlreiche Besorgnis erregende Berichte von Menschenrechtsorganisationen erlauben es nach Ansicht des JRS keinesfalls, diese Staaten pauschal für "sicher" zu erklären. Das betrifft in besonderem Maße die Minderheit der Roma, aber auch Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität gewaltsame Übergriffe fürchten müssen. Anträge aus "sicheren Herkunftsstaaten" können als "offensichtlich unbegründet" abgelehnt werden. Für Schutzsuchende wird es dadurch (noch) schwieriger, ihren Asylanspruch nachzuweisen.
Die vollständige Stellungnahme des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes an das Bundesminnenministerium hier als PDF .
Ergänzung: Am 30. April 2014 haben zahlreiche kirchliche Organisationen, Romaverbände, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, auch der JRS, dieses Vorhaben in einem öffentlichen Appell scharf kritsiert. HIer als PDF.  

 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 19. June 2014 )
 
Trauer um Pater Frans Van der Lugt SJ Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Monday, 7. April 2014

P. Van der Lugt SJ in seiner Videobotschaft aus Homs7. April 2014.Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst trauert um Pater Frans Van der Lugt SJ, der bis zu seiner Ermordung heute morgen an der Seite der Menschen in Homs ausgeharrt hat. Vor einigen Wochen hatte sich der niederländische Jesuit, der seit 1964 in Syrien lebte und am Montag morgen in seiner Wohnung in Homs von Unbekannten erschossen wurde, in einem Video-Appell an die internationale Gemeinschaft gerichtet und auf die verzweifelte Lage und den Hunger in Homs aufmerksam gemacht.

Zur Pressemitteilung der Deutschen Provinz der Jesuiten (Link) .
Zur Videobotschaft von Pater Frans Van der Lugt SJ (Link zur Jesuitenmission).

Letzte Aktualisierung ( Monday, 7. April 2014 )
 
EGMR verhandelt über Rückschiebung nach Italien Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Wednesday, 12. February 2014
 Straßburg, 12. Fe Europ Gerichtshof für Menschenrechte Straßburg, Foto: CherryXbruar 2014. - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verhandelt heute in Straßburg über den Fall einer afghanischen Familie mit sechs Kindern, die sich gegen ihre Abschiebung aus der Schweiz nach Italien wehrt. In Bari hatten sie erst in einem heruntergekommenen Aufnahmezentrum ohne funktionierende Toiletten gelebt, dann in einem Raum, den sie als "Garage" beschrieben. Die Schweiz beruft sich darauf, wegen des Reisewegs sei Italien für den Asylantrag verantwortlich. Unser Policy Officer Heiko Habbe hat die öffentliche Anhörung vor Ort verfolgt. Sein vorläufiges Fazit: "Die Richter haben in ihren Nachfragen zu erkennen gegeben, wie ernst sie das Kindeswohl nehmen. Ob das ausreicht, um die Familie vor der Abschiebung in die prekären Verhältnisse zu schützen, die sie bereits einmal erleiden mussten, wird man abwarten müssen. Das Verfahren zeigt aber erneut, zu welchen menschlichen Härten die schematische Anwendung der EU-Zuständigkeitsregeln führt. Sie müssen geändert werden, damit der Einzelfall mehr Beachtung finden kann." (Foto: CC CherryX)
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 12. February 2014 )
 
JRS-Direktor: "Den Deutschen die Angst vor Flüchtlingen nehmen" Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Wednesday, 15. January 2014

 Bonn Sample Image/ Berlin, 13. Januar 2014. - "Das politische und populistische Wort vom Wirtschaftsflüchtling wird der Sache nicht gerecht", mahnte der internationale JRS Direktor Peter Balleis SJ beim ökumentischen Neujahrsgottesdienst von Misereor und Brot für die Welt. "Kein Flüchtling verlässt seine Heimat und Familie, nur um ein besseres Hemd zu tragen." Die Debatte um "Armutsmigranten" in Deutschland werde meist von Menschen geführt, "denen es gut geht, die keine Qualen erleiden, gesund und wohlgenährt sind, Reichtum auf Reichtum häufen" und durch ein Sozialsystem aufgefangen sind, sagte Balleis. Er rief Kirche und Gesellschaft dazu auf, sich nicht von falschen Darstellungen fehlleiten zu lassen, sondern auf die Menschenrechte, die Werte des Evangeliums sowie die gemeinsamen kulturellen und religiösen Werte wie Gastfreundschaft zu setzen. (Weiter zum Bericht auf jesuiten.org )
Den Menschen in Deutschland würde er gerne die Vorbehalte vor Flüchtlingen nehmen, der Schlüssel dazu ist die persönliche Begegnung. Kirche und Kommunen in Deutschland ermutigte er, auf die Menschenrechte, die Werte des Evangeliums sowie die gemeinsamen kulturellen und religiösen Werte wie Gastfreundschaft zu setzen.  Mehr dazu gibt es auf katholisch.de (Link zum Artikel ).

 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. January 2014 )
 
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