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01.04.2009, Frankfurter Rundschau: Aus Hessen sind innerhalb der vergangenen Monate Menschen in das Krisengebiet Afghanistan abgeschoben worden. Das berichtete Innenminister Volker Bouffier (CDU) am Dienstag im Landtag auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Barbara Cárdenas.  Danach wurden zwischen April 2008 und Februar 2009 acht Afghanen abgeschoben. Alle waren Männer ohne Frauen oder Kinder in Deutschland; sie waren zwischen 22 und 42 Jahren alt. Sechs der Afghanen mussten zurück ins Heimatland. Zwei kamen nach Italien und Schweden, weil sie dort Aufenthaltsrecht besaßen oder einen Asylantrag gestellt hatten. (weiter)

 
Aktuelles
Porträt über den Jesuiten-Flüchtlingsdienst im rbb Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Wednesday, 7. September 2011
Zum rbb-Porträt über den Jesuiten-FlüchtlingsdienstBerlin, 3. September 2011. Pater Martin Stark ist einer der über tausend Mitarbeiter, die sich beim weltweit tätigen Jesuiten-Flüchtlingsdienst um Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, kümmern. – Alltag im Dienst der Menschlichkeit. (weiter)
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 7. September 2011 )
 
Neu: Das Jahrbuch des europäischen Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Monday, 1. August 2011

JRS Europe's Annual ReportBrüssel, 1. August 2011. Der europäische Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat im vergangenen Jahr seine Bemühungen verstärkt, Flüchtlinge selbst bei Entscheidungsträgern des Brüsseler Politikbetriebes zu Wort kommen zu lassen. Die Organisation des Jesuitenordens ist in ganz Europa tätig, in der Begleitung von Abschiebungshäftlingen, von sozial ausgegrenzten Flüchtlingen oder an Europas Grenzen. -> Lesen Sie hier Annual Report des JRS Europe.

Letzte Aktualisierung ( Monday, 1. August 2011 )
 
"Voices of Choucha": Flüchtlinge appellieren an die EU Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Friday, 10. June 2011
Voices of ChouchaBerlin, 9. Juni 2011. Während die EU ihre Abschottungspolitik vorantreibt, sitzen noch immer 11.000 vom UNHCR anerkannte Flüchtlinge in Nordafrika fest – 6000 etwa im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Dort liegt auch das Flüchtlingslager Choucha, in dem circa 4000 Flüchtlinge aus dem Sudan, aus Somalia, aus Eritrea, aus Nigeria, der Elfenbeinküste und anderen Ländern verzweifelt auf Hilfe hoffen.  PRO ASYL veröffentlicht heute einen kurzen Film, in dem einige der Flüchtlinge selbst zu Wort kommen. Die Flüchtlinge haben eine Botschaft: „Bringt uns an einen Ort, wo wir unser Leben weiterführen können.“ (Zum Film auf YouTube)
Letzte Aktualisierung ( Sunday, 19. June 2011 )
 
Die unbegreifliche mangelnde Gastfreundschaft der Europäer Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 7. June 2011
Erzbischof Maroun LahhamEin Beitrag des Erzbischofs von Tunis, Msgr. Maroun Lahham, zur Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordafrika: "Ich versuche, mich in das Denken eines Tunesiers hineinzuversetzen: 20.000 Tunesier sind in einem Europa eingetroffen, das möglicherweise eine Krise durchmacht, aber gleichwohl weiterhin reich ist, und sie werden ungastlich aufgenommen, während zur gleichen Zeit 200.000 (das Zehnfache) Ausländer in einem Tunesien eingetroffen sind, das längst nicht so reich wie Europa ist, das überdies seine eigene schwerwiegende politische Krise noch nicht überstanden hat, und die Tunesier haben diese Menschen mit offenen Armen aufgenommen, ihnen ihre Häuser und ihre Schulen geöffnet und mit ihnen ihr tägliches Brot geteilt. Gesehen von der Südküste des Mittelmeeres aus, wo die Gastfreundschaft gleichermaßen ein Wert und eine Verpflichtung ist, ist dies alles schlicht unbegreiflich." (weiter zum Beitrag als pdf)
 
Link: ZDF-Sendung "mitten im Leben" mit Margot Käßmann an Christi Himmelfahrt über Abschiebungen Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Wednesday, 25. May 2011

 Sich für Verfolgte einzusetzen und Fremden eine Heimat zu geben, sind für Margot Käßmann Grundanliegen des christlichen Abendlandes und aktuelle Themen zu Christi Himmelfahrt. Denn der christliche Glaube an den Himmel findet sich nicht über der Erde, sondern ist mitten in der Welt. Nämlich genau dort, wo Menschen sich für andere einsetzen, damit sie menschenwürdig leben können.
"Ich will das nie wieder erleben müssen", sagt der 15-jährige Iraner Ali Derakhshan, denn er hat Angst, aus Deutschland ausgewiesen zu werden. Margot Käßmann interessiert die Einwanderungspraxis in Deutschland. Sie spricht mit Ali über seine persönliche Situation, seine Zukunftsängste und die jahrelange Trennung von seiner Mutter. Die Theologin redet mit seinem Vater Farid über die Verfolgungssituation in Iran und die Gründe seiner Ausreise. Außerdem trifft sie den Jesuitenpater Martin Stark, der Ali und seinen Vater jahrelang begleitet hat. Dabei geht es um seine Arbeit in der Härtefallkommission, die Chancen der neuen Bleiberechtsregelung für Kinder und Jugendliche, und vor allem darum, was christliches Engagement bedeuten kann, wenn Menschen um ihre Würde kämpfen. -> ZDF "mitten im Leben" mit Margot Käßmann an Christi Himmelfahrt 2011

Letzte Aktualisierung ( Friday, 10. June 2011 )
 
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