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Pressespiegel
Protest kurdischer Vereine gegen Rückübernahmeabkommen mit ehemaligem »Schurkenstaat«
02.09.2008 Junge Welt: Als »unverantwortliche und gefährliche politische Fehlentscheidung« kritisierte das »Kurdische Zentrum für juristische Studien und Beratungen e.V.« (YASA) am Sonntag in einer Presseerklärung ein Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und Syrien. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein syrischer Amtskollege Bassam Abdelmajid hatten ein bilaterales Rückübernahmeabkommen bereits am 14. Juli in Berlin unterzeichnet. Dieser Vertrag regelt »im Rahmen der Gegenseitigkeit die Voraussetzungen für die Rückübernahme ausreisepflichtiger Personen aus dem Gebiet der jeweils anderen Vertragspartei«. Ebenfalls unterzeichnet wurde ein Durchführungsprotokoll, das Verfahren zur Feststellung der Staatsangehörigkeit und weitere Einzelheiten betrifft. (weiter )
 
Aktuelles
Interkulturelle Woche: "In der Kirche gibt es keine Ausländer" Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Friday, 21. September 2012

Berlin / Potsdam, 21. September 2012. Heute wurde in Potsdam die bundesweite Interkulturelle Woche 2012 eröffnet. Unter dInterkulturelle Woche 2012 Passtschoem Motto „Herzlich willkommen – wer immer du bist.“ feierten rund 300 Menschen in der Propsteikirche St. Peter und Paul einen ökumenischen Gottesdienst. In der liturgischen Eröffnung hob Kardinal Woelki hervor, dass die Kirchen in der Interkulturellen Woche ein breites Bündnis mit Kommunen, Gewerkschaften und anderen Religionsgemeinschaften eingegangen seien, um ihre „Option für Flüchtlinge, für Menschen ohne Lobby und für Menschen am Rande“ mit Leben zu füllen. In diesem Zusammenhang begrüßte Woelki die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli, das die sozialen Leistungen für Flüchtlinge als evident unzureichend bezeichnet hatte. Dass aber gerade Flüchtlinge in Deutschland eine menschenwürdige Aufnahme erfahren sollten, sei ein Gebot der Menschlichkeit: „Herzlich willkommen – wer immer Du bist! Das Motto ist auch ein notwendiges Signal an die, die zu uns kommen. Denn sie haben meist schwerwiegende Gründe dafür. Es fällt jedem schwer, seine Heimat zu verlassen“, so Woelki weiter. Schließlich hätten Christinnen und Christen den Auftrag, auf Zuwanderer zuzugehen, denn „in der Kirche kann es streng genommen keine Ausländer geben.“ (weiter zur Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz ). Eine bundesweite Übersicht über Veranstaltungen der Interkulturellen Woche finden Sie hier . Veranstaltungen in Berlin, darunter auch ein thematischer Gottesdienst zur Abschiebungshaft unter Mitwirkung des JRS in Köpenick, finden Sie hier .

Letzte Aktualisierung ( Friday, 21. September 2012 )
 
Weltflüchtlingstag: Aufnahme statt Ausgrenzung Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 19. June 2012
Refugees have so much to give to their host societies if only they are helped to do so, El Nula, Venezuela (Peter Balleis SJ/JRS)Rom/Berlin, 19. Juni 2012. Anlässlich des Welt-Flüchtlingstages am 20. Juni hat der Leiter des internationalen Jesuiten-Flüchtlingsdienstes P. Peter Balleis SJ an Regierungen appelliert, Aufnahmebereitschaft und Zusammenarbeit zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu fördern statt populistische Ressentiments zu bedienen. Das sei in Zeiten ökonomischer Rezession wichtiger denn je, mahnte P. Peter Balleis SJ mit Blick auf den G20 Gipfel. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krise dürften Regierungen der führenden Staaten die Belange von rund 45 Millionen Flüchtlingen nicht aus den Augen verlieren (Zur englischsprachigen Pressemitteilung).
Soziale Verantwortung für Flüchtlinge heißt in Deutschland auch, die seit fast 20 Jahren andauernde Diskriminierung von Flüchtlingen und Geduldeten durch das Asylbewerberleistungsgesetz zu beenden. Nachdem die Bundesregierung die Verfassungswidrigkeit der seit ihrer Einführung 1993 nicht erhöhten Leistungen anerkannt hat, schiebt sie eine Reform des Gesetzes seit längerem vor sich her. Am Weltflüchtlingstag verhandelt nun das Bundesverfassungsgericht über das AsylbLG. Beobachter gehen davon aus, dass die Richterinnen und Richter wesentliche Teile des Gesetzes in ihrem für den Sommer erwarteten Urteil als grundgesetzwidrig verwerfen werden. Die Bundesregierung sollte nicht darauf warten, sondern endlich handeln, um Menschen, die schutzsuchend nach Deutschland kamen, ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 18. July 2012 )
 
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche: "Herzlich Willkommen – wer immer Du bist" Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 22. May 2012
22. Mai 2012: „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet. In ihrem Gemeinsamen Wort rufen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie dazu auf, angesichts aktueller rassistischer und rechtsextremistischer Umtriebe „jeder Äußerung von Menschenfeindlichkeit mit Zivilcourage entgegenzutreten.“Die Interkulturelle Woche solle dagegen „Gelegenheit bieten, auch die alltäglichen Diskriminierungserfahrungen anzugehen und Migrantinnen und Migranten von ihren Erfahrungen berichten zu lassen.“ Das Motto sei auch eine Mahnung an die Politik, Einwanderung nicht nur unter Nützlichkeitsaspekten zu beurteilen. In diesem Zusammenhang erinnern die Kirchen an die Notwendigkeit einer umfassenden und vor allem humanitären Bleiberechtsregelung, „bei der auch Alte, Schwache, Kranke und Alleinerziehende eine Chance haben“.
Angesichts globalisierter Mobilität stehe nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa vor der Herausforderung, Einwanderung zu steuern und gleichzeitig die Aufnahme von Flüchtlingen humanitär zu gestalten. So betonen die Kirchen: „Die großen Staaten im Zentrum Europas dürfen ihre Verantwortung für den Flüchtlingsschutz nicht auf die Randstaaten oder gar auf die Nachbarländer außerhalb der Europäischen Union abwälzen.“ Dies stehe im Kontext der aktuellen Debatten um eine Veränderung der Dublin II - Verordnung bei den Beratungen der europäischen Innenminister. Gerade an den Außengrenzen müssten die Menschenrechte von Flüchtlingen geschätzt werden.
Weitere Informationen und Materialbestellungen unter www.interkulturellewoche.de (Zur Pressemitteilung)
 
Porträt über den Jesuiten-Flüchtlingsdienst im rbb Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Wednesday, 7. September 2011
Zum rbb-Porträt über den Jesuiten-FlüchtlingsdienstBerlin, 3. September 2011. Pater Martin Stark ist einer der über tausend Mitarbeiter, die sich beim weltweit tätigen Jesuiten-Flüchtlingsdienst um Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, kümmern. – Alltag im Dienst der Menschlichkeit. (weiter)
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 7. September 2011 )
 
Neu: Das Jahrbuch des europäischen Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Monday, 1. August 2011

JRS Europe's Annual ReportBrüssel, 1. August 2011. Der europäische Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat im vergangenen Jahr seine Bemühungen verstärkt, Flüchtlinge selbst bei Entscheidungsträgern des Brüsseler Politikbetriebes zu Wort kommen zu lassen. Die Organisation des Jesuitenordens ist in ganz Europa tätig, in der Begleitung von Abschiebungshäftlingen, von sozial ausgegrenzten Flüchtlingen oder an Europas Grenzen. -> Lesen Sie hier Annual Report des JRS Europe.

Letzte Aktualisierung ( Monday, 1. August 2011 )
 
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