Übersicht arrow Aktuelles
Main Menu
Übersicht
Aktuelles
Menschen
Themen
Presse
Spende
Links
Kontakt
Wir über Uns
Suchen
Impressum
Pressespiegel
28.07.2009, Süddeutsche Zeitung - Bayern: Sozialministerin Haderthauer ist mit ihren Plänen gescheitert, das Asylrecht zu liberalisieren. Ministerpräsident Seehofer hält an der alten CSU-Linie fest. (weiter)
 
Aktuelles
Bischof Ackermann: Neuausrichtung der EU-Flüchtlingspolitik notwendig Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Thursday, 24. February 2011

Bonn, 25. Februar 2011. „Die Hilflosigkeit der Europäischen Union angesichts der Ereignisse in Libyen offenbart einmal mehr die grundsätzlichen Fehler der EU-Migrationspolitik. Der Sturz der Despoten in Nordafrika hat die Fehlausrichtung auf dramatische Weise offengelegt.“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax Bischof Dr. Stephan Ackermann am Freitag, 25. Februar, in Bonn. „Die Mission FRONTEX zur Sicherung der EU-Außengrenzen agiert bislang in einem menschenrechtlich sehr bedenklichen Bereich.“, so Ackermann weiter. FRONTEX dränge seit vielen Jahren immer wieder Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer ab und schicke sie auch an die Strände Libyens zurück. Die Flüchtlinge würden in Libyen jedoch unter erniedrigenden und unmenschlichen Bedingungen inhaftiert, zum Teil würden sie gefoltert. Bischof Dr. Stephan AckermannDennoch hat die EU in den vergangenen Jahren mit Libyen Kooperationen zum Schutz der EU-Außengrenzen vereinbart, um Migranten schon vor dem Erreichen des Mittelmeers oder internationaler Gewässer wieder zurückzudrängen. „Wir begrüßen die Umwälzungen in Nordafrika und hoffen, dass sich langfristig dauerhafte demokratische Verhältnisse etablieren und dadurch nicht zuletzt diesen Menschenrechtsverletzungen ein Ende gesetzt wird“, erklärt Bischof Ackermann. (weiter)

Letzte Aktualisierung ( Friday, 4. March 2011 )
 
Frontex-Einsatz: Deutschland schickt zwei Hubschrauber nach Italien Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 22. February 2011

Italienische Polizisten patrouillieren auf Lampedusa vor einer Gruppe mutmasslich tunesischer Flüchtlinge.22. Februar 2011, Brüssel/Frankfurt/M. Am Einsatz der europäischen Grenzschutztruppe Frontex in Italien ist Deutschland mit Hubschraubern und Experten beteiligt. Die EU-Kommission gab am Dienstag Einzelheiten der Mission 'Hermes' bekannt, die Rom nach der Flüchtlingswelle aus Tunesien angefordert hatte. Insgesamt werden vier Flugzeuge, zwei Helikopter und zwei Schiffe samt Besatzung sowie zusätzlich 30 Experten zur Grenzüberwachung und zur Betreuung der Flüchtlinge an die italienischen Küsten geschickt. Sollte sich die Lage wegen der Unruhen in Libyen zuspitzen und die Zahl der Flüchtlinge anschwellen, könne der Einsatz ausgeweitet werden. Die Bundesregierung hat zwei hochseeflugtaugliche Helikopter samt Luft- und Bodenpersonal angeboten, wie das Innenministerium bestätigte. Zudem sollen zwei Fachbeamte bei der Aufnahme der Flüchtlinge beraten. Nach dem Sturz des Regimes in Tunesien hatten sich rund 6.000 Menschen auf den Weg nach Italien gemacht. Die italienische Regierung fürchtet, durch die Unruhen in Libyen könnte ein neuer Flüchtlingsstrom anschwellen. Unterdessen forderte PRO ASYL die EU-Kommission auf, gemeinsam mit den Mitgliedstaaten die Aufnahme von Schutzsuchenden vorzubereiten und sicherzustellen, dass die Zurückweisung und das Abdrängen von Bootsflüchtlingen aufhören. "Europa kann nur dann Glaubwürdigkeit in Menschenrechtsfragen zurückgewinnen, wenn die jetzt erhobenen Forderungen nach Regimewechsel und Demokratisierung einhergehen mit einer grundlegenden Revision der europäischen Kooperationspolitik mit diktatorischen Regimen und einer veränderten Flüchtlingspolitik."

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 24. February 2011 )
 
Bischöfe fordern Unterstützung für Migranten auf Lampedusa Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 15. February 2011

Weihbischof Heiner Koch (©KNA)15. Februar 2011. Die katholische Kirche in Deutschland ruft zu Solidarität mit den Flüchtlingen auf Lampedusa auf. Italien dürfe diese Aufgabe "nicht alleine schultern" müssen, fordert der Kölner Weihbischof Heiner Koch. Im Interview mit domradio.de mahnt das Mitglied der Migrationskonferenz der Bischofskonferenz zudem eine bessere Entwicklungspolitik an: "Wir sind in der EU verbunden mit Italien. Es kann nicht sein, dass ein Land, das an der Südgrenze der Europäischen Union liegt, alles alleine schultern muss. Auch wir müssen helfen, dass diese Menschen menschenwürdig untergebracht werden, dass ihnen im Moment geholfen wird, dass sie wirklich auch überleben können." (weiter)

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 22. February 2011 )
 
JRS-Jubiläum: „In der Kirche kann und darf es keine Ausländer geben“ Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Thursday, 6. January 2011

Sample ImageBerlin, 15.11.2010. Drei Tage wurde in Berlin das 30-jährige Bestehen des weltweiten „Jesuit Refugee Service“ und die 15-jährige Tätigkeit des Deutschlandbüros gefeiert. Der Jesuit Refugee Service wurde am 14.11.1980 vom damaligen GenSample Imageeraloberen der Jesuiten, Pedro Arrupe SJ, vor dem Hintergrund der Not vietnamesischer Boat-People gegründet. Der Auftrag besteht darin, Flüchtlinge zu begleiten, ihnen zu helfen und für ihre Rechte einzutreten. In den Jahren seit seiner Gründung stieg die Zahl der Flüchtlinge weltweit von 16 auf 45 Millionen. Weltweit betreut der JRS heute in 51 Ländern mit mehr als 1.000 Mitarbeitern mehr als eine halbe Million Flüchtlinge, schwerpunktmäßig in Afrika in den Bereichen Bildung, Notfallhilfe und internationalem Schutz. In Deutschland gibt es in Berlin seit 15 Jahren ein eigenes Büro. Dass es uns noch geben muss, ist bedauerlich, dass es uns noch gibt, ein Grund zu feiern. (weiter)

 
Bischöfe: „Abschiebungen in Elend und Perspektivlosigkeit müssen gestoppt werden“ Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Wednesday, 17. November 2010

Deutsche BischofskonferenzBonn, 17. November 2010. Die Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonfe­renz und der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle und der hessen-nassauische Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, haben sich besorgt über die drohende Abschiebung von Angehörigen der Minderheiten und besonders verletzlichen Personengruppen aus dem Kosovo geäußert. Zahlreiche internationale Hilfsorganisationen haben in den letzten Monaten wiederholt und eindringlich auf die schwerwiegende Diskriminierung von Minderheiten sowie auf die prekäre wirtschaftliche und soziale Lage hingewiesen, in die Angehörige von Minderheiten im Falle einer Abschiebung ge­raten. Besonders gilt dies für Roma und Ashkali sowie – unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit – für alte, schwer erkrankte und traumatisierte Men­schen. (weiter)

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 17. November 2010 )
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 82 - 90 von 155
Newsletter