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"Voices of Choucha": Flüchtlinge appellieren an die EU Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Friday, 10. June 2011
Voices of ChouchaBerlin, 9. Juni 2011. Während die EU ihre Abschottungspolitik vorantreibt, sitzen noch immer 11.000 vom UNHCR anerkannte Flüchtlinge in Nordafrika fest – 6000 etwa im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Dort liegt auch das Flüchtlingslager Choucha, in dem circa 4000 Flüchtlinge aus dem Sudan, aus Somalia, aus Eritrea, aus Nigeria, der Elfenbeinküste und anderen Ländern verzweifelt auf Hilfe hoffen.  PRO ASYL veröffentlicht heute einen kurzen Film, in dem einige der Flüchtlinge selbst zu Wort kommen. Die Flüchtlinge haben eine Botschaft: „Bringt uns an einen Ort, wo wir unser Leben weiterführen können.“ (Zum Film auf YouTube)
Letzte Aktualisierung ( Sunday, 19. June 2011 )
 
Die unbegreifliche mangelnde Gastfreundschaft der Europäer Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Tuesday, 7. June 2011
Erzbischof Maroun LahhamEin Beitrag des Erzbischofs von Tunis, Msgr. Maroun Lahham, zur Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordafrika: "Ich versuche, mich in das Denken eines Tunesiers hineinzuversetzen: 20.000 Tunesier sind in einem Europa eingetroffen, das möglicherweise eine Krise durchmacht, aber gleichwohl weiterhin reich ist, und sie werden ungastlich aufgenommen, während zur gleichen Zeit 200.000 (das Zehnfache) Ausländer in einem Tunesien eingetroffen sind, das längst nicht so reich wie Europa ist, das überdies seine eigene schwerwiegende politische Krise noch nicht überstanden hat, und die Tunesier haben diese Menschen mit offenen Armen aufgenommen, ihnen ihre Häuser und ihre Schulen geöffnet und mit ihnen ihr tägliches Brot geteilt. Gesehen von der Südküste des Mittelmeeres aus, wo die Gastfreundschaft gleichermaßen ein Wert und eine Verpflichtung ist, ist dies alles schlicht unbegreiflich." (weiter zum Beitrag als pdf)
 
Link: ZDF-Sendung "mitten im Leben" mit Margot Käßmann an Christi Himmelfahrt über Abschiebungen Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Wednesday, 25. May 2011

 Sich für Verfolgte einzusetzen und Fremden eine Heimat zu geben, sind für Margot Käßmann Grundanliegen des christlichen Abendlandes und aktuelle Themen zu Christi Himmelfahrt. Denn der christliche Glaube an den Himmel findet sich nicht über der Erde, sondern ist mitten in der Welt. Nämlich genau dort, wo Menschen sich für andere einsetzen, damit sie menschenwürdig leben können.
"Ich will das nie wieder erleben müssen", sagt der 15-jährige Iraner Ali Derakhshan, denn er hat Angst, aus Deutschland ausgewiesen zu werden. Margot Käßmann interessiert die Einwanderungspraxis in Deutschland. Sie spricht mit Ali über seine persönliche Situation, seine Zukunftsängste und die jahrelange Trennung von seiner Mutter. Die Theologin redet mit seinem Vater Farid über die Verfolgungssituation in Iran und die Gründe seiner Ausreise. Außerdem trifft sie den Jesuitenpater Martin Stark, der Ali und seinen Vater jahrelang begleitet hat. Dabei geht es um seine Arbeit in der Härtefallkommission, die Chancen der neuen Bleiberechtsregelung für Kinder und Jugendliche, und vor allem darum, was christliches Engagement bedeuten kann, wenn Menschen um ihre Würde kämpfen. -> ZDF "mitten im Leben" mit Margot Käßmann an Christi Himmelfahrt 2011

Letzte Aktualisierung ( Friday, 10. June 2011 )
 
Mehr Flüchtlingsschutz: Deutsche und afrikanische Bischöfe fordern "Asylbegehren angemessen prüfen" Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Monday, 4. April 2011
 Bonn, 04.04.2011. Deutsche und afrikanische Bischöfe haben angesichts der steigenden Migration von Afrika nach Europa die Zulassung und angemessene Prüfung von Asylbegehren gefordert. „Flüchtlinge gehören zu den schwächsten und verletzlichsten Mitgliedern der Menschheitsfamilie. Zu ihrem Schutz sind alle Staaten rechtlich und moralisch verpflichtet. Es erfüllt uns daher mit Sorge, dass die Praxis des Schutzes der europäischen Außengrenzen erhebliche menschenrechtliche Probleme aufwirft“, schreiben die Bischöfe in einem Communique, das sie am Wochenende beim VII. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen verabschiedet haben. „Wir fordern: Asylbegehren müssen zugelassen und angemessen geprüft werden. Und auch die Abschiebung derjenigen, die aufgrund der Gesetze keinen Anspruch auf Aufenthalt in Europa haben, muss humanitären Standards entsprechen.“ Das Communique ist das Ergebnis eines sechstägigen Treffens von 22 deutschen und afrikanischen Bischöfen vergangene Woche in München und Berlin. Aktuelles Thema der Begegnung war „Die afrikanische Migration nach Europa“. (Pressemitteilung / Communiqué)
Letzte Aktualisierung ( Monday, 23. May 2011 )
 
JRS bittet Europa um Aufnahme von Flüchtlingen Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Friday, 4. March 2011

Dienstag, 1. März 2011. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat die europäische Gemeinschaft um Hilfe für eritreische Flüchtlinge in Libyen aufgerufen. Etwa 2.000 von ihnen hielten sich derzeit in kirchlichen Einrichtungen in der libyschen Hauptstadt auf und hätten um Hilfe gebeten, so der Bischof von Tripolis, Giovanni Innocenzo Martinelli. „Wir brauchen Hilfe bei der Organisation der Ausreise“, zitieren JRS Malta und JRS Italien den Hilfeaufruf des Bischofs. Die Eritreer und Flüchtlinge aus weiteren Ländern, die derzeit in Tripolis seien, hätten „außer der Kirche keinen Ort der Zuflucht“. Sie könnten nicht in Libyen bleiben, weil die Lage „sehr prekär“ sei. Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) habe sein Büro in Tripolis geschlossen, und es gebe keine Möglichkeit, Ausreisepapiere zu erhalten. Die Lage der Flüchtlinge sei „beschämend“. In dieser humanitären Krise habe die EU einmal mehr Gelegenheit, ein Zeugnis für die Zivilisation zu geben. (Pressemitteilung JRS Malta / JRS Italia)

 
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