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18.08.2008, Süddeutsche Zeitung: Gefangen in der Bürokratie: Deutschland schiebt zwar immer weniger Afghanen in ihre Heimat ab. Ein sicheres Leben führen Flüchtlinge dennoch nicht. Das zeigt der Fall des jungen Samargol Zadran. (weiter)
 
Aktuelles
Breite NGO-Koalition kritisiert EU-Libyen-Politik Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Wednesday, 22. February 2017

Geflüchtete in einem Flüchtlingslager bei TripolisBrüssel, 22. Februar 2017. - Mehr als 70 Nichtregierungsorganisationen haben in einem gemeinsamen Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs darauf gedrungen, die Verantwortung für die Menschenrechte von Flüchtlingen und Migrant*innen nicht an Libyen zu übertragen. Sie fürchten die Zunahme schwerster Menschenrechtsverletzungen. Schon jetzt liegen zahlreiche Dokumentationen von Folter, Misshandlung und extralegalen Hinrichtungen vor (wie schon der JRS-Bericht "Beyond Imagination" von 2014). Migration wird nicht unterbunden werden, aber das Leid noch größer werden, wenn die EU es Libyen überlässt, Flüchtlinge und Migrant*innen auf dem Weg nach Europa abzufangen. Statt dessen sollten unter anderem sichere Wege für Flüchtende nach Europa geöffnet werden, einschließlich Resettlement, Familienzusammenführung und Studierenden-Visa. Hier das Schreiben der Organisationen an Bundeskanzlerin Merkel in der deutschsprachigen Fassung. Foto:Flüchtlingslager nahe Tripolis. (c) S.  Presitanni.

 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 22. February 2017 )
 
Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Monday, 26. December 2016

SJ-Bild/Kristóf HölvényiBerlin, im Dezember 2016. - Eine zügige Bearbeitung von Asylanträgen darf nicht auf Kosten der Qualität und zu Lasten der Schutzsuchenden gehen. Das ist die Kernbotschaft der Stellungnahme, die von zwölf Wohlfahrtsverbänden, Anwalts- und Richtervereinigungen sowie Menschenrechtsorganisationen – darunter auch der Jesuiten-Flüchtlingsdienst – erarbeitet wurde. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist für alle Asylverfahren in Deutschland zuständig. Doch das Vorgehen weist leider strukturelle Mängel auf, die faire Verfahren erschweren und teilweise unmöglich machen. Dies weist ein ausführliches Memorandum nach. Inzwischen werden die Entscheidungen oft von Beamtinnen und Beamten gefällt, die die Geflüchteten nie gesehen haben. Dabei ist gerade im Asylverfahren der persönliche Eindruck entscheidend. Sachgerechte Entscheidungen über menschliche Schicksale sind damit erschwert. Wenn Anhörung und Entscheidung innerhalb von 48 Stunden erledigt sein sollen, ist eine vorbereitende Beratung der Flüchtlinge meist unmöglich. Das Memorandum macht konkrete Verbesserungsvorschläge: Anhörung und Entscheidung sollten bei derselben Person liegen; die Anhörung selbst muss sorgfältig sein und die Flüchtlinge sachlich ausreichend aufklären; Dolmetscher*innen und BAMF-Mitarbeitenden müssen gut geschult sein. Eine interne Qualitätssicherung im BAMF sollte fehlerhafte Entscheidungen vor der Aussendung korrigieren. Das Memorandum gibt es hier als PDF.  (Foto: SJ-Bild/Kristóf Hölvényi)

 

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 17. January 2017 )
 
Frohe Weihnachten! Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Saturday, 24. December 2016

Mutter und Kind aus Eritrea (c) JRS/hskBerlin, den 24.12.2016. - „Das Kind von Betlehem steht für die größte Mutmachaktion der Weltgeschichte, die ausgeht von Gott selbst." Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sieht das Weihnachtsfest als „Mutmacher zum Leben“. Angst und Hass dürften die Gesellschaft nicht vergiften, sagte er laut vorab veröffentlichtem Predigttext am Samstagabend im Münchner Liebfrauendom. Die Realitäten der Welt seien nicht unveränderlich, fügte der Kardinal hinzu. „Wir können etwas tun durch unser Reden und Handeln.“ Es sei dabei von großer Bedeutung, ob die Grundstimmung von Zuversicht und Hoffnung geprägt sei oder von Angst und Ressentiment. Bundespräsident Gauck sagte in seiner Weihnachtsansprache, nach dem Anschlag in Berlin seien "wir...vielmehr zusammengerückt als Gemeinschaft derer, die die Mitmenschlichkeit verteidigen" (Radio Vatikan: hier die ganze Meldung). Foto: Nach langer Flucht in Deutschland angekommen. (c) JRS/hsk

Wir wünschen Ihnen und Euch gesegnete und ermutigende Weihnachtstage!

 
JRS Ostafrika: EU soll keine autoritären Regime stützen Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Wednesday, 19. October 2016

Berlin, 19. Oktober 2016. - (KNA) Der Leiter des JPater Endashaw Debrework SJRS in Ostafrika, Pater Endashaw Debrework SJ (Foto: JRS USA/C.Fuchs), hat im Entwicklungsausschuss des Bundestags die Europäische Union davor gewarnt, autoritäre Regime in Afrika durch Mittel der Entwicklungszusammenarbeit zu stützen. Das Geld komme nicht Flüchtlingen in den Flüchtlingslagern zugute, sondern werde von den Regierungen für andere Zwecke missbraucht. Zudem kritisierte er, dass die afrikanische Zivilgesellschaft in den sog. Valletta-Prozess nicht einbezogen wurde. (Weiterlesen auf der Seite der Jesuitenmission )

 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 19. October 2016 )
 
Ideen und Initiative - beim JRS Aleppo und jetzt hier Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Wednesday, 7. September 2016

JRS Aleppo Family Meeting in MünchenBerlin / München / Nürnberg, September 2016. Früher haben sie als Freiwillige beim JRS in Aleppo Hilfe für Flüchtlinge organisiert und mit angepackt, heute überlegen sie als Flüchtlinge in Deutschland, wie sie sich einbringen und anderen helfen können. Und hier wir dort sind die jungen Syrerinnen und Syrer, bei aller Trauer, voller Initiative und Ideen. Bereits im August fand das "JRS Aleppo Family Meeting" in München statt. Das neue Magazin der Jesuitenmission Deutschland schildert Eindrücke von diesem besonderen Treffen. Die Jesuitenmission berichtet darüber in ihrem aktuellen Heft Weltweit (hier das PDF). Foto: (c) Balleis SJ

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 7. September 2016 )
 
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