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Europa muss jetzt Leben retten! Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 21. April 2015

Brüssel / Rom / Berlin, den 21. April 2015 - Europas höchste Priorität muss eine umfassende Seenotrettung sein, die nicht nur schnelle Rettungsmaßnahmen gewährleistet, sondern auch aktiv nach Booten in Seenot Ausschau hält. Es muss darin dem italienischen Vorbild „Mare Nostrum“ folgen. Vom Europäischen Ratstreffen am 23. April fordert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst schnelle und umfassende Maßnahmen. Konkret fordert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst die EU-Regierungschefs dazu auf, die Aufnahmekontingente für Flüchtlinge im Rahmen sogenannter Resettlement-Programme erheblich zu erhöhen, Familienzusammenführungen zu ermöglichen für diejenigen, die Angehörige in der EU haben und den Visumszwang zeitweilig auszusetzen oder zumindest die Möglichkeit humanitärer Visa einzuführen. "Die Regierungen aller EU-Länder müssen jetzt zusammen handeln: Politiker müssen mit der Betroffenheitsrhetorik aufhören und endlich Leben retten", so Pater Frido Pflüger SJ, Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Deutschland. "Wer Schleusern das Handwerk legen will, muss sichere Fluchtwege nach Europa schaffen."Auch die Vorschläge im angekündigten 10-Punkte-Plan gehen nicht weit genug: "Sie widmen sich wieder einmal ausführlicher der Abwehr und Verteilung von Flüchtlingen als ihrer Rettung“,  kritisierte der Jesuit Pflüger weiter. „Europa braucht keine kaltherzige Abwehrpolitik, der jede Veränderung durch hunderte von Toten abgerungen werden muss, sondern eine grundlegende Neuorientierung in der Flüchtlingspolitik.“  (Weiter zur Pressemitteilung als PDF)

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 21. April 2015 )
 
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