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05.03.2008, Frankfurter Rundschau: Das umstrittene Bleiberecht für geduldete Ausländer droht sein Ziel zu verfehlen. Deutlich weniger Geduldete als erhofft beantragten ein gesichertes Bleiberecht, um ihren unsicheren Aufenthaltsstatus zu beenden. Bis Ende 2007 hatten bundesweit lediglich 22 858 schon seit Jahren hier lebende Flüchtlinge einen Antrag nach der gesetzlichen Altfallregelung gestellt, die die große Koalition im Sommer beschlossen hatte. Mit knapp 12 000 positiven Bescheiden bekam zudem nur jeder zweite Antragsteller die Aufenthaltserlaubnis zugesprochen. (weiter)
 
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Politik soll dem Ehrenamt nicht in den Rücken fallen Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 19. November 2015

Berlin,12. November 2015. - Die Politik solle dem ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge nicht länger in den Rücken fallen, forderte der Jesuiten-Flüchtlingsdienst auf seiner heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Dort berät die Organisation sowohl Flüchtlinge wie auch Willkommensinitiativen, vor allem in rechtlichen Fragen. Im Rückblick auf 20 Jahre Seelsorge und Beratung in der Abschiebungshaft begrüßte der Flüchtlingsdienst, dass die Zahl der Inhaftierten mit derzeit bundesweit etwa 80 Menschen auf einem historischen Tiefstand ist. In Bayern blieb die Unterstützung von Kirchenasylen ein Schwerpunkt. Die neuerliche Anwendung des Dublin-Verfahrens auf syrische Flüchtlinge kritisierte JRS Direktor Pater Frido Pflüger SJ scharf: „Die Menschen bleiben länger in Ungewissheit, und die Behörden werden mit einem Verfahren belastet, das schon seit zehn Jahren nicht funktioniert.“ Zudem kontaktieren fast täglich syrische Flüchtlinge den Flüchtlingsdienst und erkundigen sich nach der Möglichkeit, ihre Angehörigen nachzuholen. „Die jüngsten Überlegungen, den Familiennachzug einzuschränken, schaden allen, auch uns selbst: All unser Reden über die Bedeutung der Familie wird dadurch zum Sonntagsgeschwätz degradiert“, betonte der Jesuit Pflüger. „Wir wissen aus Erfahrung, dass Flüchtlinge leichter Fuß fassen, wenn sie mit ihrer Familie zusammen sind. Außerdem werden sonst nur noch mehr unschuldige Menschen auf lebensgefährliche Routen gezwungen.“ (Die ganze Pressemitteilung hier als PDF.)

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 19. November 2015 )
 
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