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Einen Ungeziefer-Vergleich darf der Rechtsstaat nicht tatenlos hinnehmen Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 8. March 2016

 Berlin, den 8. März 2016. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) appelliert an die Justiz in Thüringen, für eine sorgfältige Ermittlung der „Heuschreckenplage“ im Wasunger Karneval zu sorgen. „Der Ungeziefer-Vergleich spricht Menschen ihr Mensch-Sein ab und verletzt ihre Würde“, betont Direktor Pater Frido Pflüger SJ. „Besonders gefährlich ist er, wenn er auf Menschen zielt, die schutzbedürftig und oft Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt sind. Der Rechtsstaat muss deutlich machen, dass damit eine Grenze überschritten wird.“ Traditionell macht der Karneval diejenigen lächerlich, die über Einfluss oder einen hohen Status verfügen. Doch in Wasungen war ein Karnevalswagen mit der Aufschrift „Balkan-Express“ und „Die Ploach kömmt“ (die Plage kommt) von einer als Heuschreckenplage kostümierten Gruppe begleitet worden, was allgemein als Darstellung von Asylsuchenden verstanden wurde. Die Staatsanwaltschaft Meiningen hat am 29. Februar 2016 mitgeteilt, dass sie keine Ermittlungen aufnehmen wird. Im Einverständnis und mit der Unterstützung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes hat deshalb eine Mitarbeiterin der Organisation Einspruch eingelegt und Strafanzeige erstattet. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier . Die ausführliche Begründung des Einspruchs und von Strafanzeige und Strafantrag senden wir Ihnen auf Anfrage zu.Über den Karnevalsumzug hatte unter anderem der mdr berichtet (externer Link ). Foto: (c) Roland Zumbuehl.

 

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 8. March 2016 )
 
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