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05.03.2008, Frankfurter Rundschau: Das umstrittene Bleiberecht für geduldete Ausländer droht sein Ziel zu verfehlen. Deutlich weniger Geduldete als erhofft beantragten ein gesichertes Bleiberecht, um ihren unsicheren Aufenthaltsstatus zu beenden. Bis Ende 2007 hatten bundesweit lediglich 22 858 schon seit Jahren hier lebende Flüchtlinge einen Antrag nach der gesetzlichen Altfallregelung gestellt, die die große Koalition im Sommer beschlossen hatte. Mit knapp 12 000 positiven Bescheiden bekam zudem nur jeder zweite Antragsteller die Aufenthaltserlaubnis zugesprochen. (weiter)
 
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Abschiebungen nach Afghanistan stoppen Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 30. May 2017
 Berlin u.a., 30. Mai 2017. - Anlässlich eines weiteren am 31. Mai zu erwartenden Abschiebungsflugs nach Afghanistan, fordern mehrere Menschenrechtsorganisationen und Verbände , darunter auch der JRS, einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan. Wegen schwerwiegender Mängel bei Asylverfahren von afghanischen Asylsuchenden befürchten die Organisationen, dass nach fehlerhaften Asylverfahren abgelehnte Afghanen demnächst abgeschoben werden und dadurch ihr Leben aufs Spiel gesetzt wird. Das fordern Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutscher Anwaltverein e.V., Der Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e. V. und kritisieren zudem die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden. Wortlaut der gemeinsamen Erklärung hier .
 
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