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21.04.2008, hr-online: Innenminister Volker Bouffier (CDU) hat sein Nein zu einem generellen Abschiebestopp für afghanische Flüchtlinge bekräftigt. Das liege im Interesse Hessens. Hessen habe in den letzten Jahren fast 10.000 afghanischen Staatsbürgern dauerhaft Bleiberecht gewährt, sagte Bouffier am Montag im Landtags-Innenausschuss in Wiesbaden. 414 Afghanen würden geduldet, von ihnen kämen 284 Männer für eine Abschiebung infrage. Ein genereller Abschiebestopp, wie im Landtag mit Mehrheit beschlossen, diene den Interessen Hessens nicht. SPD, Grüne und die Linke erklärten erneut, die Lage in Afghanistan sei zu unsicher, um Flüchtlinge dorthin abzuschieben. (weiter)
 
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Abschiebungen nach Afghanistan stoppen Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 30. May 2017
 Berlin u.a., 30. Mai 2017. - Anlässlich eines weiteren am 31. Mai zu erwartenden Abschiebungsflugs nach Afghanistan, fordern mehrere Menschenrechtsorganisationen und Verbände , darunter auch der JRS, einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan. Wegen schwerwiegender Mängel bei Asylverfahren von afghanischen Asylsuchenden befürchten die Organisationen, dass nach fehlerhaften Asylverfahren abgelehnte Afghanen demnächst abgeschoben werden und dadurch ihr Leben aufs Spiel gesetzt wird. Das fordern Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutscher Anwaltverein e.V., Der Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e. V. und kritisieren zudem die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden. Wortlaut der gemeinsamen Erklärung hier .
 
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