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26.07.2008, Die Welt: Amnesty International hat die Entscheidung der EU-Innenminister kritisiert, einen Beschluss über die Aufnahme irakischer Flüchtlinge zu verschieben. "Das ist eine falsche Entscheidung", sagte die Irak-Expertin der Menschenrechtsorganisation, Ruth Jüttner, der "Berliner Zeitung". Mit Blick auf die Christen unter den Flüchtlingen fügte sie hinzu, es sei bekannt, "dass Minderheiten im Irak extrem bedroht sind". Für viele gebe es auch mittelfristig keine Perspektive für eine Rückkehr in den Irak. Die Ankündigung vom irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki, für eine bessere Sicherheitslage zu sorgen, sei nicht so belastbar, dass die EU ihre Positionen infrage stellen müsse. Die Innenminister der 27 EU-Staaten, darunter Wolfgang Schäuble (CDU), hatten am Donnerstag vorläufig davon abgesehen, besonders gefährdete Flüchtlinge aufzunehmen. Demgegenüber verlangte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine schnelle Entscheidung. (weiter)
Kommentar: Brüssels Flüchtlingspolitik beschämt Christentum und Europa. (weiter)
 
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Neuer Provinzial besucht Flüchtlingsunterkunft Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 1. June 2017

Gruppenfoto Provinzial mit JRS MitarbeitendenBerlin / München, den 1. Juni 2017. - An seinem ersten Tag im Amt hat der neue Provinzial der Jesuiten, Pater Johannes Siebner SJ, heute früh eine Flüchtlingsunterkunft besucht. In einer Einrichtung der Landeshauptstadt München informierte sich der neue Obere der deutschen Jesuiten über Anliegen von geflüchteten Menschen sowie der Mitarbeitenden. Zwei Themen belasten viele Menschen in der Unterkunft, erfuhr der Provinzial: Die unsichere Situation insbesondere afghanischer Asylsuchender sowie Traumatisierungen, die aus Angst vor der Abschiebung wieder aufbrechen können. „Ich sehe Nachrichten und bin auf Facebook. Ich weiß, dass Deutschland viele afghanische Menschen abschieben will“, sagte ein junger Afghane. „Aber wenn ich eines gelernt habe auf meinem Weg, dann ist es: niemals aufzugeben.“ Provinzial Siebner betonte: „Niemand sollte in ein Land abgeschoben werden, in dem der Alltag derart gewalttätig und lebensgefährlich ist. Für eine christliche Politik sollte es selbstverständlich sein, denen Schutz zu gewähren, die sich in der Hoffnung auf Frieden zu uns flüchten.“ Bruder Dieter Müller SJ vom Flüchtlingsdienst ergänzte: „Dass gestern eine geplante Sammelabschiebung ausgesetzt wurde, ändert nichts an der existenziellen Unsicherheit afghanischer Flüchtlinge. Es ist unverantwortlich, dass immer mehr ablehnende Asylbescheide ausgestellt werden, während sich die Sicherheitslage verschlechtert.“ (Zur Pressemitteilung) Foto: Provinzial Siebner SJ (vorne Mitte) mit JRS-Team. (c) JRS.

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 1. June 2017 )
 
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