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JRS zur Diskussion der Innenminister über das Kirchenasyl Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Thursday, 7. December 2017

SchutzmantelmadonnaBerlin, den 7. Dezember 2017. - „Kirchenasyl ist ein Segen für den Rechtsstaat“, betont der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, anlässlich der Diskussion auf der Innenministerkonferenz. „Es gibt dem Staat die Möglichkeit, sein Handeln im Zweifelsfall nochmal daraufhin zu überprüfen, ob es dem Einzelnen gerecht wird." Bruder Dieter Müller SJ hat in Bayern mehrere hundert Kirchenasyle begleitet und weiß: „Das nimmt keine Gemeinde leichtfertig auf sich, sondern nur, weil sie von der unvertretbaren Härte einer Abschiebung für diesen einen Menschen überzeugt ist.“ Im Vergleich zur Zahl der Entscheidungen – zumal der vielen Entscheidungen, die von Gerichten korrigiert werden – sei die Zahl der Kirchenasyle minimal.

Direktor Pflüger SJ ergänzt: „Statt auf Kosten von Flüchtlingen Symbolpolitik für den rechten Rand zu machen, wäre es sinnvoller, die Politik würde das enorme zivilgesellschaftliche Engagement in der Flüchtlingsarbeit – von denen Kirchenasyle nur ein kleiner Teil sind – aktiv unterstützen. Sie könnte sich zum Beispiel mit der Frage auseinandersetzen, wie Flüchtlinge hier möglichst schnell ein normales Leben führen können.“ (Hier die Pressemitteilung als PDF ). Foto: Ravensburger Schutzmantelmadonna (c) Michel Erhart.

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 7. December 2017 )
 
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