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11.09.2008, Märkische Allgemeine: Ruth Fernando ist wegen des Bürgerkriegs in ihrer Heimat Sri Lanka nach Deutschland gekommen. Das war vor fünf Jahren. Seitdem bangt sie, abgeschoben zu werden. Die 31-jährige Altenpflegerin ist eine von acht Personen, die in der Ausstellung „Auf gepackten Koffern, Leben in Abschiebehaft“ zu Wort kommen. Die Schau wird ab morgen im Rahmen der Interkulturellen Woche in der Klosterkirche gezeigt. Zusammengestellt wurden die Schicksale der Flüchtlinge von der Initiative gegen Abschiebehaft und dem Verein Pro Asyl. (weiter)
 
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JRS zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche Drucken E-Mail
Geschrieben von Haßkamp   
Friday, 12. January 2018

 Berlin, den 12. Januar 2018. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst vermisst in den Ergebnissen der Sondierungsgespräche Aussagen dazu, wie die künftige Bundesregierung den sicheren Zugang von Flüchtenden zu Asylverfahren gewährleisten will. Stattdessen setzt die Koalition auf ein „Weiter So“ in der tödlichen europäischen Abschottungspolitik und innenpolitisch auf rückwärtsgewandte Verschärfungen. „Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche sagen kaum etwas darüber, wie Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt seiner Verantwortung für den Schutz von Flüchtlingen gerecht werden will“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, heute in Berlin. „Stattdessen werden integrations- und asylpolitische Fehler der Vergangenheit wiederholt, wenn die Menschen in riesigen Zentren auf manchmal unabsehbare Zeit zusammengesteckt werden. Das vergrößert die Probleme, statt sie zu lösen.“ (Weiter zur Pressemitteilung als PDF.)

 

Letzte Aktualisierung ( Friday, 12. January 2018 )
 
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