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21.04.2008, hr-online: Innenminister Volker Bouffier (CDU) hat sein Nein zu einem generellen Abschiebestopp für afghanische Flüchtlinge bekräftigt. Das liege im Interesse Hessens. Hessen habe in den letzten Jahren fast 10.000 afghanischen Staatsbürgern dauerhaft Bleiberecht gewährt, sagte Bouffier am Montag im Landtags-Innenausschuss in Wiesbaden. 414 Afghanen würden geduldet, von ihnen kämen 284 Männer für eine Abschiebung infrage. Ein genereller Abschiebestopp, wie im Landtag mit Mehrheit beschlossen, diene den Interessen Hessens nicht. SPD, Grüne und die Linke erklärten erneut, die Lage in Afghanistan sei zu unsicher, um Flüchtlinge dorthin abzuschieben. (weiter)
 
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Licht in der Schattenwelt? Drucken E-Mail
Geschrieben von Stark   
Wednesday, 20. January 2010

Experten und kirchliche Verbände fordern Verbesserungen in der Lebenssituation von Menschen ohne Papiere
Berlin, 20. Januar 2010. Die Situation von Menschen, die ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, hat sich in den letzten Jahren verbessert. Damit sie aber fundamentale Rechte wie den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung grundsätzlich in Anspruch nehmen können, müssen zunächst die Meldepflichten des Aufenthaltsrechts weiter eingeschränkt werden. Das ist das Fazit eines Praktiker-Erfahrungsaustauschs, zu dem der Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland am Mittwochabend in Berlin eingeladen hatte. Experten, die in ihrer täglichen Praxis mit den Nöten von Menschen ohne Papiere konfrontiert sind, schilderten ihre Erfahrungen. (weiter)

 
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