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3.10.2012: Mahnwache vor dem Flughafen

Sample ImageBerlin, 2. Oktober 2012. Ordensleute gegen Ausgrenzung und Ökumenischer Vorbereitungsausschuss der Interkulturellen Woche haben angekündigt, die geplante Mahnwache gegen die Gewahrsamseinrichtung für Flüchtlinge am Flughafen Berlin-Schönefeld abzuhalten. Die Mahnwache unter dem biblischen Motto "Du sollst das Recht des Fremden nicht brechen" findet am 3.10. um 15 Uhr vor dem Zugang zum Asylgewahrsam statt. Sie wird begleitet von einem Chor afrikanischer Flüchtlinge, „Tommy M. and the Afro Baraka Voices“. Sie darf allerdings nicht, wie geplant, direkt vor dem Flughafen-Gewahrsam stattfinden. Die Veranstalter der Mahnwache fürchten, dass durch die Verlegung umstrittener staatlicher Einrichtungen in „demokratiefreie Zonen“ Grundrechte ausgehebelt werden könnten und wollen weitere rechtliche Schritte prüfen.

Wegbeschreibung: Vom S-Bahnhof Schönefeld auf der vierspurigen Straße ca. 200 Meter nach rechts Richtung Schönefeld, dann links abbiegen und auf der Straße „Flughafen“ der Beschilderung „Luftfracht“ folgen.

Flüchtlinge, die auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ankommen, werden dort inhaftiert. Sie durchlaufen ein Asylschnellverfahren, das ihre Rechte drastisch einschränkt und mit einem hohen Fehlerrisiko behaftet ist. Auch Kinder und Jugendliche sollen dort inhaftiert werden. Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Anwaltsvereine und Flüchtlingsinitiativen lehnen das Flughafenasylverfahren als rechtsstaatswidrig ab.
Dass das Versammlungsrecht eine Mahnwache auf dem Flughafengelände grundsätzlich zulässt, hat eine gerichtliche Eilentscheidung am 1.10. zwar bestätigt, sie aber von der Erlaubnis der privaten Betreibergesellschaft abhängig gemacht. Die Flughafengesellschaft, die zu 100% den Bundesländern Brandenburg und Berlin sowie dem Bund gehört, hat trotz zweier Anfragen jedoch keine Erlaubnis erteilt. Deshalb findet sie Mahnwache vor dem Zugang statt - Wegbeschreibung siehe oben.
Die Einladung zur Mahnwache finden Sie hier (4,35 MB).

 
Interkulturelle Woche: "In der Kirche gibt es keine Ausländer"

Berlin / Potsdam, 21. September 2012. Heute wurde in Potsdam die bundesweite Interkulturelle Woche 2012 eröffnet. Unter dInterkulturelle Woche 2012 Passtschoem Motto „Herzlich willkommen – wer immer du bist.“ feierten rund 300 Menschen in der Propsteikirche St. Peter und Paul einen ökumenischen Gottesdienst. In der liturgischen Eröffnung hob Kardinal Woelki hervor, dass die Kirchen in der Interkulturellen Woche ein breites Bündnis mit Kommunen, Gewerkschaften und anderen Religionsgemeinschaften eingegangen seien, um ihre „Option für Flüchtlinge, für Menschen ohne Lobby und für Menschen am Rande“ mit Leben zu füllen. In diesem Zusammenhang begrüßte Woelki die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli, das die sozialen Leistungen für Flüchtlinge als evident unzureichend bezeichnet hatte. Dass aber gerade Flüchtlinge in Deutschland eine menschenwürdige Aufnahme erfahren sollten, sei ein Gebot der Menschlichkeit: „Herzlich willkommen – wer immer Du bist! Das Motto ist auch ein notwendiges Signal an die, die zu uns kommen. Denn sie haben meist schwerwiegende Gründe dafür. Es fällt jedem schwer, seine Heimat zu verlassen“, so Woelki weiter. Schließlich hätten Christinnen und Christen den Auftrag, auf Zuwanderer zuzugehen, denn „in der Kirche kann es streng genommen keine Ausländer geben.“ (weiter zur Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz ). Eine bundesweite Übersicht über Veranstaltungen der Interkulturellen Woche finden Sie hier . Veranstaltungen in Berlin, darunter auch ein thematischer Gottesdienst zur Abschiebungshaft unter Mitwirkung des JRS in Köpenick, finden Sie hier .

 
Leitungswechsel beim JRS

Stark und Pflüger Berlin, 28. August 2012. Zum 1. September 2012 übernimmt Pater Frido Pflüger SJ die Leitung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Deutschland. In den vergangenen Jahren hatte P. Pflüger als Regionaldirektor von Nairobi aus den Jesuit Refugee Service in Ostafrika geleitet. P. Pflüger wird das Erzbistum Berlin zudem in der Härtefallkommission des Landes Berlin vertreten. Der bisherige Leiter, P. Martin Stark SJ, wird auf den Philippinen sein Tertiat antreten, eine Zeit der geistlichen Sammlung und der Vorbereitung auf neue Aufgaben innerhalb des Ordens. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. Ein Bild von P. Pflüger zum Download finden Sie hier (758 KB, Foto: A. Mendes, JRS) .

 
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