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13.02.2008, Pressemeldung der Polizei Berlin: Vier Männer sind mittwoch früh gegen 3 Uhr 30 aus dem Abschiebungsgewahrsam Köpenick entfolhen. Die Flucht aus dem 2. Stockwerk wurde bei einem Kontrollgang festgestellt. Die geflüchteten Insassen sind im Alter zwischen 23 und 35 Jahren, über die Staatangehörigkeiten liegen unterschiedliche Angaben vor. Es dürfte sich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit um Georgier handeln. (weiter)

 
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Jesuiten-Flüchtlingsdienst über die steigende Zahl der auf der Flucht ertrunkenen Einwanderer
01.02.2012, domradio.de: Menschen, die Aufgrund der politischen Zustände, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, verlieren dabei nicht nur ihre Existenz und ihre Heimat, sondern in vielen Fällen auch ihr Leben. Mehr als 1500 Menschen sind im vergangenen Jahr auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken oder verschwunden. Die Zahl der Bootsflüchtlinge insgesamt enorm angestiegen. Dazu im Interview mit dem Domradio: Pater Martin Stark vom Jesuiten Flüchtlingsdienst Deutschland. (weiter)
 
Neue JRS-Studie: Europa schirmt sich systematisch gegen Flüchtlinge ab
UNHCR/A.DiLoretoBrüssel, 08.12.2011. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) erhebt schwere Vorwürfe gegen die EU-Staaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Die Flüchtlinge würden häufig daran gehindert, EU-Gebiet zu erreichen und Asyl zu beantragen, erklärte der JRS unter Berufung auf eine neue Studie am Mittwoch in Brüssel. Seit 1994 hätten schätzungsweise mehr als 15.000 Menschen beim Versuch, Europa zu erreichen, ihr Leben verloren. Allein in diesem Jahr seien vermutlich rund 2.000 Flüchtlinge bei der Fahrt über das Mittelmeer Richtung Europa ertrunken. Der JRS kritisiert, immer wieder würden Flüchtlingsboote auf hoher See von Behröden der EU-Staaten aufgehalten. Dann werde der Motor konfisziert, und die Flüchtlinge seien ihrem Schicksal überlassen. Auch wer es in die EU schaffe, könne angesichts unterschiedlicher Asylverfahren nicht darauf bauen, als Flüchtling anerkannt zu werden. So seien zuletzt in Großbritannien rund 20 Prozent aller Asylanträge anerkannt worden, in Griechenland dagegen nur zwei Prozent. Die englischsprachige Studie "Safe and Secure: How do refugees experience Europe's borders?" wird heute in Brüssel vorgestellt. (Zur Pressemitteilung in Englisch)
 
Kinder und Traumatisierte hinter Gittern: UN-Antifolterkomitee kritisiert deutsche Abschiebungshaft
Berlin/München, 5.12.2011 – Das Antifolterkomitee der Vereinten Nationen zeigt sich in hohem Maße darüber besorgt, dass in vielen Bundesländern Mechanismen fehlen, schutzbedürftige Abschiebungshäftlinge zuverlässig zu identifizieren. Dazu gehörten neben Minderjährigen insbesondere auch Traumatisierte, psychisch kranke Menschen und Folteropfer. Abgesehen von Tuberkulose-Checks fehlten medizinische Eingangsuntersuchungen wie auch systematische Überprüfungen auf psychische Krankheiten oder Traumatisierungen, kritisiert das Komitee in einer am 25.11. veröffentlichten Erklärung zum Abschluss seiner diesjährigen Sitzung in Genf. (weiter)
Der Staatenbericht, die Parallelberichte der Nichtregierungsorganisationen und die abschließenden Bemerkungen des Ausschusses sind im Internet unter http://www2.ohchr.org/english/bodies/cat/cats47.htm veröffentlicht.
Das Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin (bzfo), die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW), Refugio München (Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer) und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland (JRS) haben einen Parallelbericht eingereicht (pdf-Download 355 kb).
 
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