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Pressespiegel

21.05.2011, Spiegel-online.de: Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern übt heftige Kritik an der deutschen Abschiebepraxis. Der Expertenbericht moniert nach SPIEGEL-Informationen, dass weder Politiker noch Behörden hart genug durchgreifen. 2010 habe nur ein Bruchteil der Ausreisepflichtigen das Land tatsächlich verlassen. (weiter)

 

 
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Europäische ökumenische Fachtagung berät über Schubhaftseelsorge
PressekonferenzWien, 18. Januar 2011. Vom 18. bis 20. Januar 2011 findet im Kardinal König Haus in Wien eine Europäische ökumenische Fachtagung zu "Beratung und Seelsorge in der Abschiebungshaft" statt. Nach Berlin 2008, Hamburg 2009 und Mainz 2010 findet nun bereits der vierte derartige Austausch statt. Dazu geladen haben der katholische Bischof Manfred Scheuer, der evangelische Bischof Michael Bünker, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland, die Evangelische Seelsorge im Abschiebegewahrsam Berlin, Caritas und Diakonie sowie SeelsorgerInnen und MitarbeiterInnen von NGOs. Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz betonten die VeranstalterInnen ihr gemeinsames Bekenntnis zur Seelsorge und dem Dienst am Nächsten in den Europäischen Abschiebe-Gefängnissen. (Presseinformation / Statements Bischof Scheuer und Bischof Bünker)
 
Bischöfe: „Abschiebungen in Elend und Perspektivlosigkeit müssen gestoppt werden“

Deutsche BischofskonferenzBonn, 17. November 2010. Die Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonfe­renz und der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle und der hessen-nassauische Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, haben sich besorgt über die drohende Abschiebung von Angehörigen der Minderheiten und besonders verletzlichen Personengruppen aus dem Kosovo geäußert. Zahlreiche internationale Hilfsorganisationen haben in den letzten Monaten wiederholt und eindringlich auf die schwerwiegende Diskriminierung von Minderheiten sowie auf die prekäre wirtschaftliche und soziale Lage hingewiesen, in die Angehörige von Minderheiten im Falle einer Abschiebung ge­raten. Besonders gilt dies für Roma und Ashkali sowie – unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit – für alte, schwer erkrankte und traumatisierte Men­schen. (weiter)

 
Quälendes Warten: JRS-Studie belegt, wie Abschiebungshaft Menschen krank macht
Sample ImageBerlin, 1. Juli 2010. „Quälendes Warten – wie Abschiebungshaft Menschen krank macht“, so ist eine Studie des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes überschrieben, deren Ergebnisse für Deutschland heute vorgestellt wurden. Abschiebungshaft fügt Menschen unnötiges Leid zu und beeinträchtigt ihre körperliche und seelische Gesundheit, so das zentrale Ergebnis. Die Studie zeichnet ein umfassendes Bild der Lage von Abschiebungshäftlingen in 22 europäischen Staaten und lässt erstmals die Betroffenen selbst ausführlich zu Wort kommen. Es zeigt sich, dass die Häftlinge in erheblichem Maß unter der Unsicherheit über die eigene Zukunft, einem Mangel an Informationen und der Isolation von Familie und Freunden leiden. Sie fühlen sich als Kriminelle behandelt, obwohl ihnen in der Regel nicht mehr als der Verstoß gegen Einreisebestimmungen vorgeworfen wird. Angesichts der Ergebnisse der Untersuchung tritt der Jesuiten-Flüchtlingsdienst dafür ein, stärker als bisher Alternativen zur Verhängung von Abschiebungshaft zu berücksichtigen, die Betroffenen konsequent getrennt von Strafgefangenen unterzubringen, die Dauer der Haft auf maximal drei Monate zu begrenzen und kostenlose Rechtsberatung zu ermöglichen. (Zur Studie als pdf 746 Kb / Zur englischsprachigen Gesamtstudie DEVAS 3,97 Mb)
 
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