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30.04.2008, Linie Eins: Nach dem Willen der Ausländerbeauftragten der Bundesländer sollen die sogenannten Härtefallkommissionen dauerhafte Einrichtungen werden. »Wir fordern, die gesetzliche Regelung unbefristet fortzuführen«, sagte die rheinland-pfälzische Integrationsbeauftragte Maria Weber am Mittwoch in Mainz. Dort hatten sich die Integrations- und Ausländerbeauftragten zu ihrer Frühjahrstagung getroffen. Weitere Themen der Konferenz waren die Situation von Christen im Irak sowie der Nachweis von Sprachkenntnissen für Ehegatten bereits hier lebender Ausländer. (weiter)
 
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JRS Infobrief: Trotz allem! Auf Wegen des Friedens weitergehen

Berlin, 4. Juni 2016. - Frans Wanderung (c) JRS/EnderIn dieser Doppelausgabe unseres Infobriefs lesen Sie:
Syrerinnen und Syrer bringen die Vision des Friedens von Pater Frans van der Lugt SJ nach Deutschland (Foto: JRS/Ender).
Pater Ludger Hillebrand SJ blickt zurück auf 8 Jahre Seelsorge in der Abschiebungshaft und nach vorn ins Ruhrgebiet.
Der EU-Türkei-Deal und Teile der nationalen Gesetzgebung brechen Europa- und Verfassungsrecht.
JRS sucht europaweit Best Practices von Willkommens-Initiativen.
"Die Flüchtlinge werden heilsam für uns sein": Ein Interview mit Pater Friedhelm Hengsbach SJ....
....und noch mehr finden Sie hier (PDF, 1,5 MB).Sample Image

 

 
Katholikentag Leipzig: Politik aus dem Geist des Evangeliums möglich machen

Katholik_innentag_LeipzigLeipzig/Berlin, den 29. Mai 2016. - Unabhängig von Meinungsumfragen steht die Kirche an der Seite von Flüchtlingen und will Politik aus dem Geist des Evangeliums möglich machen: Das hat Kardinal Reinhard Marx in seiner Abschlusspredigt zum Katholik/innentag in Leipzig deutlich gemacht. "Diese Prinzipien verstehen wir vom Evangelium her: Wenn jemand an unsere Grenzen kommt, wird er menschenwürdig behandelt... Wir müssen alles dafür tun, dass die europäische Grenze nicht eine Grenze ist, an der mehrere tausend Menschen im Jahr ertrinken." Das Evangelium sei eine heilsame Provokation: „Alle werden wir dafür sorgen, dass das Evangelium von der Barmherzigkeit Gottes diese Kultur und diese Gesellschaft in unserem Land prägt“, so Kardinal Marx. (Zur Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz. ) Die Asylpolitik wurde auf vielen Veranstaltungen diskutiert und bewegt viele Menschen, wie in vielen Gespräche am Stand von Jesuitenorden, Jesuitenmission und Flüchtlingsdienst deutlich wurde. Dass das europäische Dublin-System akutell funktioniere, hat nicht einmal der Vize-Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge noch vertreten. Die kirchlichen Vertreter wiesen auch darauf hin, dass Integration nicht gelingen werde, wenn Menschen, die hier selbst in Sicherheit sind, durch den verweigerten Familiennachzug in Angst um ihre engsten Angehörigen verharren müssen. Auf einem Diskussionspodium auf dem Katholikentag in Leipzig haben Marc Speer von der BAG Asyl in der Kirche, der Vize-Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Michael Griesbeck, Stefan Keßler vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst und Bischof Norbert Trelle, Vorsitzender der Migrationskommission der Bischofskonferenz diskutiert. (Foto: JRS/hsk) Hier die Pressemitteilung der BAG Asyl in der Kirche zur Diskussionsveranstaltung.

 

 
"Die Flüchtlinge werden für uns heilsam sein"

Friedhelm Hengsbach SJ SJ-Bild/C. EnderBerlin, 20. Mai 2016. - Dass viele Menschen nach Deutschland flüchten und hier auf ein friedliches und selbstbestimmtes Leben hoffen, ist keine Überforderung - im Gegenteil: "In der jetzigen Situation haben wir die große Chance, die Fehler zu korrigieren, die seit 30 Jahren zur zunehmenden Spaltung der Gesellschaft geführt haben", sagt Pater Friedhelm Hengsbach SJ, Ökonom und Gesellschaftsethiker.

Er macht dafür konkrete politische Handlungsvorschläge, die finanzierbar sind - aber politisch gewollt sein müssen. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jesuitenordens hat er im März 2016 Frage und Antwort gestanden und sowohl ökonomische wie auch spirituelle Perspektiven beleuchtet. Hier das Interview als PDF.

Foto: Pater Friedhelm Hengsbach SJ. (c) SJ-Bild / C. Ender

 
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