Übersicht
Main Menu
Übersicht
Aktuelles
Menschen
Themen
Presse
Spende
Links
Kontakt
Wir über Uns
Suchen
Impressum
Pressespiegel
30.08.2013, Radio Vatikan: Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) ist optimistisch, dass in Deutschland Abschiebungshaft in normalen Gefängnissen bald Geschichte ist. Nachdem nun auch der Bundesgerichtshof gravierende Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abschiebungshaft in Deutschland geäußert hat, liegt die Frage nun dem Europäischen Gerichtshof vor. Im Gespräch mit Radio Vatikan erklärt Heiko Habbe vom Jesuiten-Flüchtlingdienst....: (Link zum Artikel und MP3 )
 
Login Form





Noch schneller, noch schärfer: Asylverfahren droht zur Farce zu werden

Berlin, 19. November 2015. - Am 18. November ist ein Referentenentwurf aus dem Bundesministerium des Innern für ein weiteres Gesetz zur Beschleunigung der Asylverfahren bekannt geworden. Dieser soll, so unsere Informationen, in den nächsten Tagen im Bundeskabinett beschlossen und schon Mitte Dezember durch den Bundestag verabschiedet werden. Der Entwurf sieht erhebliche Verschärfungen des geltenden – und gerade erst geänderten – Rechts in Bereichen vor, die die Arbeit des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes betreffen. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat am 18.November bereits an führende Mitglieder der Bundestagsfraktionen der Regierungskoalition gewandt und erhebliche Bedenken vorgetragen. Insbesondere kritisiert er die geplante Beschleunigung der Verfahren, die Einschränkung des Familiennachzugs und die Verschärfung der Abschiebungspraxis auch bei schweren Erkrankungen. Hier die Stellungnahme des JRS zum Referentenentwurf für ein zweites "Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz" (PDF, 2 Seiten). 

 
Politik soll dem Ehrenamt nicht in den Rücken fallen

Berlin,12. November 2015. - Die Politik solle dem ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge nicht länger in den Rücken fallen, forderte der Jesuiten-Flüchtlingsdienst auf seiner heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Dort berät die Organisation sowohl Flüchtlinge wie auch Willkommensinitiativen, vor allem in rechtlichen Fragen. Im Rückblick auf 20 Jahre Seelsorge und Beratung in der Abschiebungshaft begrüßte der Flüchtlingsdienst, dass die Zahl der Inhaftierten mit derzeit bundesweit etwa 80 Menschen auf einem historischen Tiefstand ist. In Bayern blieb die Unterstützung von Kirchenasylen ein Schwerpunkt. Die neuerliche Anwendung des Dublin-Verfahrens auf syrische Flüchtlinge kritisierte JRS Direktor Pater Frido Pflüger SJ scharf: „Die Menschen bleiben länger in Ungewissheit, und die Behörden werden mit einem Verfahren belastet, das schon seit zehn Jahren nicht funktioniert.“ Zudem kontaktieren fast täglich syrische Flüchtlinge den Flüchtlingsdienst und erkundigen sich nach der Möglichkeit, ihre Angehörigen nachzuholen. „Die jüngsten Überlegungen, den Familiennachzug einzuschränken, schaden allen, auch uns selbst: All unser Reden über die Bedeutung der Familie wird dadurch zum Sonntagsgeschwätz degradiert“, betonte der Jesuit Pflüger. „Wir wissen aus Erfahrung, dass Flüchtlinge leichter Fuß fassen, wenn sie mit ihrer Familie zusammen sind. Außerdem werden sonst nur noch mehr unschuldige Menschen auf lebensgefährliche Routen gezwungen.“ (Die ganze Pressemitteilung hier als PDF.)

 
35 Jahre JRS - Papst Franziskus: Bildung größtes Geschenk

Rom, 14. November 2015. - "Hilfe für Flüchtlinge besteht nicht nur aus Schutz und Nahrung, sondern auch aus dem Respekt vor ihrer Würde. Das sagte Papst Franziskus am Samstag bei einer Audienz für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Der JRS feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Mit Blick auf die 60 Millionen Flüchtlinge weltweit sagte Franziskus: „Jeder von ihnen hat einen Namen, ein Gesicht, eine Geschichte, eine unaufgebbare Würde weil sie Kinder Gottes sind.“ Besonders wichtig sei Bildung für Flüchtlinge, so der Papst: "Für die Kinder, die gezwungen sind zu fliehen, sind Schulen Orte der Freiheit." Radio Vatikan berichtet über die Begegnungen. (Externer Link).

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 33 - 36 von 138
Newsletter