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10.09.2012, sueddeutsche.de: Asylbewerber dürfen die Region, in der sie sich aufhalten, nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Gegen diese Regel demonstrieren viele Flüchtlinge, indem sie das Gesetz brechen - und von Würzburg nach Berlin wandern. (weiter)

 
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Politik soll dem Ehrenamt nicht in den Rücken fallen

Berlin,12. November 2015. - Die Politik solle dem ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge nicht länger in den Rücken fallen, forderte der Jesuiten-Flüchtlingsdienst auf seiner heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Dort berät die Organisation sowohl Flüchtlinge wie auch Willkommensinitiativen, vor allem in rechtlichen Fragen. Im Rückblick auf 20 Jahre Seelsorge und Beratung in der Abschiebungshaft begrüßte der Flüchtlingsdienst, dass die Zahl der Inhaftierten mit derzeit bundesweit etwa 80 Menschen auf einem historischen Tiefstand ist. In Bayern blieb die Unterstützung von Kirchenasylen ein Schwerpunkt. Die neuerliche Anwendung des Dublin-Verfahrens auf syrische Flüchtlinge kritisierte JRS Direktor Pater Frido Pflüger SJ scharf: „Die Menschen bleiben länger in Ungewissheit, und die Behörden werden mit einem Verfahren belastet, das schon seit zehn Jahren nicht funktioniert.“ Zudem kontaktieren fast täglich syrische Flüchtlinge den Flüchtlingsdienst und erkundigen sich nach der Möglichkeit, ihre Angehörigen nachzuholen. „Die jüngsten Überlegungen, den Familiennachzug einzuschränken, schaden allen, auch uns selbst: All unser Reden über die Bedeutung der Familie wird dadurch zum Sonntagsgeschwätz degradiert“, betonte der Jesuit Pflüger. „Wir wissen aus Erfahrung, dass Flüchtlinge leichter Fuß fassen, wenn sie mit ihrer Familie zusammen sind. Außerdem werden sonst nur noch mehr unschuldige Menschen auf lebensgefährliche Routen gezwungen.“ (Die ganze Pressemitteilung hier als PDF.)

 
35 Jahre JRS - Papst Franziskus: Bildung größtes Geschenk

Rom, 14. November 2015. - "Hilfe für Flüchtlinge besteht nicht nur aus Schutz und Nahrung, sondern auch aus dem Respekt vor ihrer Würde. Das sagte Papst Franziskus am Samstag bei einer Audienz für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Der JRS feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Mit Blick auf die 60 Millionen Flüchtlinge weltweit sagte Franziskus: „Jeder von ihnen hat einen Namen, ein Gesicht, eine Geschichte, eine unaufgebbare Würde weil sie Kinder Gottes sind.“ Besonders wichtig sei Bildung für Flüchtlinge, so der Papst: "Für die Kinder, die gezwungen sind zu fliehen, sind Schulen Orte der Freiheit." Radio Vatikan berichtet über die Begegnungen. (Externer Link).

 
Der neue Infobrief ist da

Sample Image Berlin, den 3. Oktober 2015. - Der neue Infobrief ist da! Mit Freude über Mauern, die fallen, und über die Sample ImageWillkommensinitiativen, die Großartiges leisten, einem leisen Servus an die Abschiebungshaft in Berlin, guten Neuigkeiten aus Kirchenasylen in München u.v.a.m. Hier der Link zum PDF.  

Unser Bild zeigt ein geflüchtetes Mädchen kurz nach seiner Ankunft am Münchner Hauptbahnhof. (c) Pasal Meyer SJ.

 

 
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