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Pressespiegel

10.03.2008, Berliner Morgenpost: Die Berliner Härtefallkommission hat sich für eine Verlängerung der am 31. Dezember 2009 außer Kraft tretenden Härtefallregelung für abgelehnte Asylbewerber ausgesprochen. Diese Regelung sieht vor, Ausländern aus humanitären Gründen ein Bleiberecht zu ermöglichen. Obgleich sich diese Bundesregelung bewährt habe, bestehe jedoch in einigen Punkten Nachbesserungsbedarf, sagte Martin Stark vom Jesuitenflüchtlingsdienst. Stark forderte, bestehende Spielräume im Gesetzestext besser im Interesse humanitärer Lösungen zu nutzen. So müsse die Einheit der Familie unbedingt gewahrt werden. (weiter)

 
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Der neue Infobrief ist da

Sample Image Berlin, den 3. Oktober 2015. - Der neue Infobrief ist da! Mit Freude über Mauern, die fallen, und über die Sample ImageWillkommensinitiativen, die Großartiges leisten, einem leisen Servus an die Abschiebungshaft in Berlin, guten Neuigkeiten aus Kirchenasylen in München u.v.a.m. Hier der Link zum PDF.  

Unser Bild zeigt ein geflüchtetes Mädchen kurz nach seiner Ankunft am Münchner Hauptbahnhof. (c) Pasal Meyer SJ.

 

 
Rückkehr zur Abschreckung: Verfassungswidrig und weltfremd

Berlin, den 22. September 2015. – Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat im Vorfeld des „Flüchtlingsgipfels“ zwischen Bund und Ländern die jüngsten Pläne als verfassungswidrig und weltfremd kritisiert. „Wir baden derzeit die Folgen einer gescheiterten Abschreckungspolitik aus. Doch während die Willkommenskultur wächst und Ehrenamtliche für überforderte Behörden einspringen, beharrt die Regierung weiter auf ihrem rückwärtsgewandten Kurs“, kritisierte JRS-Direktor Frido Pflüger SJ in Berlin. Diese will weitere Herkunftsländer als „sicher“ definieren, Lebensmittelpakete wiedereinführen sowie einige Asylsuchende und sogenannte „Geduldete“ auf das „physische Existenzminimum“ beschränken, das noch mit einem Arbeitsverbot verschärft wird. „Zu einem menschenwürdigen Leben gehört mehr, als nicht zu verhungern – da sind sich Bibel und Völkerrecht einig. Die Beschränkung auf ein physisches Existenzminimum ist offener Verfassungsbruch“, so Pflüger SJ. Der Jesuit, der zuvor mehrere Jahre lang als Regionaldirektor des Flüchtlingsdienstes in Ostafrika tätig war, hält Abschreckungspolitik für sinnlos: „Wann sieht die Politik endlich ein, dass Schikane kein wirksames Instrument der Flüchtlingspolitik ist? Es ist weltfremd anzunehmen, dass Menschen für ein paar Euro mehr oder weniger aus Kriegsgebieten und existenzieller Bedrohung zu uns fliehen." Hier die Pressemitteilung als PDF.

 
Wenig Licht, viel Schatten: Die Asyl-Beschlüsse

Berlin, den 7. September 2015. - Nach der wegweisenden Entscheidung vom Wochenende, Flüchtlingen aus Ungarn die Weiterreise nach Deutschland zu gestatten, sind die jüngsten Beschlüsse der Regierungskoalition enttäuschend: Sie bleiben die Antwort auf viele drängende Fragen vor Ort schuldig. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst begrüßt, dass mehr Geld für die Unterbringung Asylsuchender bewilligt wurde und sie früher Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Scharf verurteilt er die Rückkehr zum Sachleistungsprinzip und die Erweiterung der sicheren Herkunftsländer. "Vielen konkreten Herausforderungen laufen die Entscheidungen zuwider: Wir brauchen mehr Unterstützung für Ehrenamtliche, die die Arbeit vor Ort leisten, und nicht mehr Bürokratie im Verfahren“, kommentiert Pater Frido Pflüger SJ, Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, in Berlin.  (Weiter zur Pressemitteilung als PDF)

 
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