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22.07.2008, Financial Times Deutschland: Ausnahmsweise sind sich Innenminister Schäuble und die SPD einig: Deutschland soll irakische Flüchtlinge aufnehmen. Doch in einem Punkt widersprechen die Sozialdemokraten dem CDU-Minister, denn sie wollen nicht nur Christen die Einreise gewähren. (weiter)
 
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NGOs: Europa darf Flüchtlingsschutz nicht auslagern

Geflüchtete hinter einem verschlossenen Eisentor in TripolisBerlin u.a., 25. Januar 2018. - Während sich die Aufmerksamkeit in Deutschland auf die Koalitionsverhandlungen richtet, verhandelt die EU über ein neues Asylsystem, in dem erhebliche Einschnitte im Flüchtlingsschutz drohen. Zahlreiche Organisationen, darunter auch der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, haben jetzt dazu aufgerufen, den Flüchtlingsschutz nicht in Länder außerhalb Europas auszulagern – schon gar nicht in Transit- und Krisenstaaten, die überlastet sind oder in denen Flüchtenden Menschenrechtsverletzungen drohen. Besonders kritisieren die Organisationen den Vorschlag, Schutzsuchende ohne Prüfung ihrer Asylgründe in angeblich sichere Drittstaaten zurückzuweisen. Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung fliehen, brauchen Schutz. Dieser Verantwortung muss sich auch Europa stellen. Hier die gemeinsame Stellungnahme als PDF zum Download. Foto: Flüchtlingslager in Tripolis. (c) Sara Presitanni.

 
JRS zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

 Berlin, den 12. Januar 2018. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst vermisst in den Ergebnissen der Sondierungsgespräche Aussagen dazu, wie die künftige Bundesregierung den sicheren Zugang von Flüchtenden zu Asylverfahren gewährleisten will. Stattdessen setzt die Koalition auf ein „Weiter So“ in der tödlichen europäischen Abschottungspolitik und innenpolitisch auf rückwärtsgewandte Verschärfungen. „Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche sagen kaum etwas darüber, wie Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt seiner Verantwortung für den Schutz von Flüchtlingen gerecht werden will“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, heute in Berlin. „Stattdessen werden integrations- und asylpolitische Fehler der Vergangenheit wiederholt, wenn die Menschen in riesigen Zentren auf manchmal unabsehbare Zeit zusammengesteckt werden. Das vergrößert die Probleme, statt sie zu lösen.“ (Weiter zur Pressemitteilung als PDF.)

 

 
JRS zur Diskussion der Innenminister über das Kirchenasyl

SchutzmantelmadonnaBerlin, den 7. Dezember 2017. - „Kirchenasyl ist ein Segen für den Rechtsstaat“, betont der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, anlässlich der Diskussion auf der Innenministerkonferenz. „Es gibt dem Staat die Möglichkeit, sein Handeln im Zweifelsfall nochmal daraufhin zu überprüfen, ob es dem Einzelnen gerecht wird." Bruder Dieter Müller SJ hat in Bayern mehrere hundert Kirchenasyle begleitet und weiß: „Das nimmt keine Gemeinde leichtfertig auf sich, sondern nur, weil sie von der unvertretbaren Härte einer Abschiebung für diesen einen Menschen überzeugt ist.“ Im Vergleich zur Zahl der Entscheidungen – zumal der vielen Entscheidungen, die von Gerichten korrigiert werden – sei die Zahl der Kirchenasyle minimal.

Direktor Pflüger SJ ergänzt: „Statt auf Kosten von Flüchtlingen Symbolpolitik für den rechten Rand zu machen, wäre es sinnvoller, die Politik würde das enorme zivilgesellschaftliche Engagement in der Flüchtlingsarbeit – von denen Kirchenasyle nur ein kleiner Teil sind – aktiv unterstützen. Sie könnte sich zum Beispiel mit der Frage auseinandersetzen, wie Flüchtlinge hier möglichst schnell ein normales Leben führen können.“ (Hier die Pressemitteilung als PDF ). Foto: Ravensburger Schutzmantelmadonna (c) Michel Erhart.

 
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