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12.06.2008, Junge Welt: EU will Flüchtlinge künftig bis zu 18 Monate in Abschiebehaft nehmen. Ein Gespräch mit Martin Glasenapp von Medico International. (Interview)
 
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Der neue Infobrief und frohe Ostern!

 Berlin, den 29. März 2018. Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung sehen wir viel Schatten und ein paar Lichtblicke. Mehr dazu im neuen Infobrief . Außerdem:
Einladung zur Ausstellung "Hope is Maybe" in München
Seelsorge in der Erstaufnahmeeinrichtung Eisenhüttenstadt
In eigener Sache: Leitungswechsel beim JRS.

Hier der Infobrief als PDF zum Herunterladen.

Wir wünschen allen, die es feiern, Chag Sameach, gesegnete Kartage und frohe Ostern!

 

 
NGOs: Europa darf Flüchtlingsschutz nicht auslagern

Geflüchtete hinter einem verschlossenen Eisentor in TripolisBerlin u.a., 25. Januar 2018. - Während sich die Aufmerksamkeit in Deutschland auf die Koalitionsverhandlungen richtet, verhandelt die EU über ein neues Asylsystem, in dem erhebliche Einschnitte im Flüchtlingsschutz drohen. Zahlreiche Organisationen, darunter auch der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, haben jetzt dazu aufgerufen, den Flüchtlingsschutz nicht in Länder außerhalb Europas auszulagern – schon gar nicht in Transit- und Krisenstaaten, die überlastet sind oder in denen Flüchtenden Menschenrechtsverletzungen drohen. Besonders kritisieren die Organisationen den Vorschlag, Schutzsuchende ohne Prüfung ihrer Asylgründe in angeblich sichere Drittstaaten zurückzuweisen. Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung fliehen, brauchen Schutz. Dieser Verantwortung muss sich auch Europa stellen. Hier die gemeinsame Stellungnahme als PDF zum Download. Foto: Flüchtlingslager in Tripolis. (c) Sara Presitanni.

 
JRS zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

 Berlin, den 12. Januar 2018. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst vermisst in den Ergebnissen der Sondierungsgespräche Aussagen dazu, wie die künftige Bundesregierung den sicheren Zugang von Flüchtenden zu Asylverfahren gewährleisten will. Stattdessen setzt die Koalition auf ein „Weiter So“ in der tödlichen europäischen Abschottungspolitik und innenpolitisch auf rückwärtsgewandte Verschärfungen. „Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche sagen kaum etwas darüber, wie Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt seiner Verantwortung für den Schutz von Flüchtlingen gerecht werden will“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, heute in Berlin. „Stattdessen werden integrations- und asylpolitische Fehler der Vergangenheit wiederholt, wenn die Menschen in riesigen Zentren auf manchmal unabsehbare Zeit zusammengesteckt werden. Das vergrößert die Probleme, statt sie zu lösen.“ (Weiter zur Pressemitteilung als PDF.)

 

 
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