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15.02.2008, HNA: Familie Sardi lebt seit 16 Jahren in Dransfeld - nur geduldet. Alle drei Monate müssen sie zur Ausländerbeörde, um ihre Duldung verlängern lassen: Familie Sardi aus Algerien hat kein Bleiberecht in Deutschland. Seit 16 Jahren treten sie vierteljährlich zwischen Bangen und Hoffen den Weg zum Amt an. (weiter)
 
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„Grundsätzliche Lösung“: Kirchen fordern mehr Anerkennung für Asylsuchende
Asylbewerber: Oft noch Kinder (©ddp)Bonn/Hannover, 3. Mai 2010. Die Kirchen fordern mehr Anerkennung für Asylsuchende und sogenannte Geduldete. Für das Problem der Kettenduldungen, bei denen Ausländer in Deutschland kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht bekommen, müsse eine „grundsätzliche Lösung“ gefunden werden. Das gelte vor allem für in Deutschland aufgewachsene Kinder, erklärten am Montag der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, sowie Metropolit Augoustinos, griechisch-orthodoxer Metropolit von Deutschland. Anlass ist die Interkulturelle Woche 2010, zu der die Kirchen bundesweit vom 26. September bis 2. Oktober aufrufen. „Auch humanitäre Aspekte müssen berücksichtigt werden“, hieß es. Alte, kranke oder traumatisierte Menschen könnten die strengen Bedingungen für einen dauerhaften Aufenthalt nicht erfüllen. (weiter / www.interkulturellewoche.de)
 
Studie zum Schulzugang Kinder irregulärer Migranten fordert bundesweite Lösung
Essen/Berlin, 29. April 2010. Rund 30.000 Kinder im schulpflichtigen Alter leben in Deutschland ohne Aufenthaltsstatus. Ein Großteil dieser Kinder geht nicht zur Schule. Verantwortlich sind hierfür die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer, die Eltern, Schülern und Lehrern keine einheitliche Rechtssicherheit gewähren. Es ist deshalb eine bundesweite Abschaffung der Übermittlungspflicht für Schulleitungen, Lehrer und Schulbehörden und eine Stärkung der Rechtspraxis auf Landesebene notwendig. Das zeigt eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration im Auftrag der Stiftung Mercator, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Diese vergleicht die unterschiedlichen Bedingungen und Rechtspraktiken in den Bundesländern und die Zahl der Betroffenen. (Pressemitteilung Stiftung Mercator / Zur Studie als pdf, 129 KB)
 
Bischöfe warnen vor frühzeitiger Abschiebung von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo
Deutsche BischofskonferenzBonn, 22. April 2010. Die Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz hat erneut ihre Sorge über die Situation der in Deutschland lebenden und von der Abschiebung bedrohten Roma und anderer Minderheiten aus dem Kosovo zum Ausdruck gebracht. Viele internationale Institutionen wie der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Europarat sowie eigene kirchliche Quellen berichten glaubwürdig von der weiterhin prekären sozioökonomischen Lage sowie andauernder, teilweise massiver Diskriminierung von Minderheiten im Kosovo und warnen vor einer zwangsweisen Rückführung dieser Menschen. (weiter)
 
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