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Pressespiegel
05.12.2010, Nürnberger Nachrichten: Einige Tausend sogenannter illegaler Migranten leben im Raum Nürnberg. Eine halbe Million sind es schätzungsweise bundesweit. Im Caritas-Pirckheimer-Haus (cph) beschäftigen sich am Montag, 6. Dezember, Experten mit der Frage „Wie ist es um die Menschenrechte ‚illegaler‘ Migranten in Nürnberg bestellt?“. (weiter)
 
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JRS München sucht Teamleitung Asylsozialberatung

Team JRS München mit ProvinzialUpdate: Wir nehmen derzeit keine weiteren Bewerbungen mehr an und danken allen Interessent*innen! // München, den 21. August 2017. - Zur Leitung unser tollen Teams zur Asylsozialberatung in München-Ost suchen wir eine_n Sozialpädagogin_Sozialpädagogen mit Berufserfahrung.

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst arbeitet in einer Unterkunft der Stadt München für etwa 190 geflüchtete Menschen, darunter viele Familien mit Kindern. Wir setzen dort auf ein partizipatives und emanzipatorisches Konzept. Im Rahmen des "Frans-van-der-Lugt-Projekts" sind das Zentrum für Globale Fragen und die Hochschule für Philosophie München enge Kooperationspartner.

Ansprechpartner für Interessierte ist Bruder Dieter Müller SJ. Zu besetzen ist die Stelle ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt. 

Das ausführliche Stellenprofil und Kontaktdaten für Bewerbungen oder Rückfragen finden Sie hier als PDF . Foto: Das JRS-Team in München mit Provinzial Johannes Siebner SJ.

 
JRS-Direktor Ostafrika in Berlin

Berlin, den 21. Juni 2017. - Der RegionaldirPater Endashaw Debrework SJektor des Jesuit Refugee Service in Ostafrika, Pater Endashaw Debrework SJ, erhofft sich von der deutschen Regierung eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft in den afrikanischen Staaten. „Bei Vereinbarungen mit autoritären Staaten muss gewährleistet sein, dass sie nicht zu mehr Unterdrückung führen“, sagte der Jesuit heute in Berlin. Während seines Deutschlandbesuchs zeigte er sich vom enormen ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge überrascht und beeindruckt. Seit 2015 versuche Europa panisch, Flucht und Migration aus Afrika zu unterbinden. Dabei wird der größte Teil der afrikanischen Flüchtlinge in benachbarten Staaten aufgenommen: über 4 Millionen Flüchtlinge und etwa 7 Millionen Binnenvertriebene allein in Ostafrika. „Jahrzehntelang haben afrikanische Länder Millionen Menschen auf der Flucht aufgenommen und ihre Ressourcen mit ihnen geteilt. Aber jetzt zeigen viele auf die europäische Abwehrpolitik und sagen: Wir können nicht mehr.“ Pater Endashaw Debrework verwies darauf, dass Europa in Projekte investiert, die die Migration innerhalb Afrikas unterbinden sollen, während internationale Flüchtlingsprogramme für wichtige Aufnahmeländer wie Kenia und Uganda dramatisch unterfinanziert sind. Doch was Afrika wirklich braucht, betonte er, sind gerechte Handelsbeziehungen und ungehinderter Zugang zum europäischen Markt. Hier die Pressemitteilung . Foto: (c) JRS/hsk

 
Weltflüchtlingstag: Für ein offenes Europa

Berlin, Frankfurt u.a., 19. Juni 2017. - Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni und vor dem EU-Gipfel am 22. Juni appellieren Pro Asyl, Paritätischer Gesamtverband, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Republikanischer Anwaltsverein und Neue Richtervereinigung an die Staats- und Regierungschefs, für ein offenes Europa für Flüchtlinge einzutreten. Sie warnen vor einer Abwälzung der Verantwortung für Flüchtlinge an Drittstaaten, in denen Flüchtlinge der Rechtsunsicherheit und Aussichtslosigkeit ausgesetzt werden. Der Mut, anti-europäischen Positionen durch eine flüchtlingsfreundliche Politik entgegen zu wirken, fehlt Regierungen wie auch der Europäischen Union. Nicht aber die Abwehr von Flüchtlingen stärkt die europäische Integration, sondern ihre Aufnahme. Die gemeinsame Stellungnahme "Für ein offenes Europa ohne Obergrenzen für Flüchtlinge" finden Sie hier , eine kurze Zusammenfassung der gefordeten Maßnahmen hier .

 
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