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Papst Franziskus besucht das Centro Astalli

 Rom, 10. September 2013. Papst Franziskus hat heute das vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst unterhaltene Centro Astalli besucht. Dort erhalten täglich rund 450 Flüchtlinge und Migranten eine warme Mahlzeit, sie bekommen Rechtsberatung, medizinische Hilfe und können dort Italienisch lernen. Stellvertretend für viele der Menschen, die das Centro Astalli täglich aufsuchen, hörte Papst Franziskus die bewegenden und persönlichen Worte eines ehemaligen sudanesischen Kindersoldaten und einer Syrierin. "Viele von Ihnen sind Muslime oder Angehörige anderer Religionen", sagte der Papst in seiner Antwort. "Die Geschwisterlichkeit, die wir hier sehen, zeigt, dass wir keine Angst vor den Unterschieden zu haben brauchen - sie ist vielmehr ein Reichtum, ein Geschenk für uns alle!" Ehemalige Klöster sollten nicht in Luxushotels umgewandelt werden, sondern ihre Türen für Flüchtlinge öffnen, so Franziskus. "Der Herr ruft uns, Menschen mutiger und großzügiger aufzunehmen in unserer Gemeinde, in unseren Häusern, in unseren leeren Klöstern." Das sei keine Aufgabe für wenige Spezialisten, sondern für die ganze Kirche.

Foto: Centro Astalli, A. Giuliani. Weitere Bilder von den Begegnungen im Centro Astalli und in der Kirche Il Gesù, in der auch der Gründer des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, P. Pedro Arrupe SJ, begraben ist, finden Sie auf www.facebook.com/fluechtling e .

 
Europäischer Gerichtshof muss getrennte Unterbringung von Abschiebungshäftlingen klären

23./29. August 2013. Eine Grundsatzentscheidung steht an: Seit Jahren weist der Jesuiten-Flüchtlingsdienst darauf hin, dass die Unterbringung von Abschiebungsgefangenen in deutschen Justizvollzugsanstalten gegen europäisches Recht verstößt. Denn die europäische „Rückführungsrichtlinie“ verpflichtet die Mitgliedsstaaten, zwischen Abschiebungshaft und gewöhnlicher Haft zu unterscheiden. Nun hat der Bundesgerichtshof die Frage dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.

Wir unterstützen die Betroffenen in beiden Verfahren durch unseren Rechtshilfefonds und danken allen Spenderinnen und Spendern, die das möglich machen!

Am 29.8.2013 haben Diakonie und Jesuiten-Flüchtlingsdienst gemeinsam Stellung genommen. Die Erklärung, in der die beiden Organisationen die sofortige Trennung von Straf- und Abschiebehaft fordern, finden Sie hier: Erklärung von Diakonie und JRS.


Mehr Infomationen aus unserer Arbeit und aktuelle Nachrichten aus der Asylpolitik finden Sie auf unserer JRS Facebook Seite: www.facebook.com/fluechtlinge

 
Inhaftierungen auf Malta verletzten Menschenrechte

Foto: Times of Malta 24. Juli 2013. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat in zwei Urteilen vom 23. Juli 2013 festgestellt, dass die Praxis der Inhaftierung von Bootsflüchtlingen auf Malta die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt. Eines der beiden Verfahren betraf eine Frau aus Somalia, die als Bootsflüchtling 2009 auf Malta angekommen war, vom dortigen Jesuiten-Flüchtlingsdienst begleitet und auch vor Gericht vertreten wurde. In ihrem Fall zeigte sich der Gerichtshof besonders entsetzt über die unerträglichen Haftbedingungen, denen sie über vierzehn Monate lang ausgesetzt gewesen war. Außerdem äußerte er ausdrücklich sein Unverständnis darüber, dass die Inhaftierten auf Malta keine effektiven Möglichkeiten haben, sich mit Rechtsmitteln gegen die Haft zu wehren. Zu ähnlichen Ergebnissen kam der Gerichtshof auch im zweiten Fall, in dem es um einen Bootsflüchtling mit ungeklärter Staatsangehörigkeit ging. Malta muss jetzt hohe Entschädigungszahlungen an die Opfer leisten. Urteil im erstgenannten Verfahren, Aden Ahmed gegen Malta (Nr. 55352/12): Link zum englischen Text; Urteil im Verfahren Soso Musa gegen Malta (Nr. 42337/12): Link zum englischen Text.
Foto: (c) Times of Malta

 
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