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Pressespiegel
09.05.2011, Süddeutsche Zeitung: Länder wie Deutschland wollen Flüchtlinge aus Afrika nach Italien zurückschicken, wo sie einst die Europäische Union erreichten. Doch Gerichte schützen diese Menschen nun vor der Abschiebung - weil Italien sie im Elend leben lässt. (weiter)
 
JRS zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

 Berlin, den 12. Januar 2018. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst vermisst in den Ergebnissen der Sondierungsgespräche Aussagen dazu, wie die künftige Bundesregierung den sicheren Zugang von Flüchtenden zu Asylverfahren gewährleisten will. Stattdessen setzt die Koalition auf ein „Weiter So“ in der tödlichen europäischen Abschottungspolitik und innenpolitisch auf rückwärtsgewandte Verschärfungen. „Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche sagen kaum etwas darüber, wie Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt seiner Verantwortung für den Schutz von Flüchtlingen gerecht werden will“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, heute in Berlin. „Stattdessen werden integrations- und asylpolitische Fehler der Vergangenheit wiederholt, wenn die Menschen in riesigen Zentren auf manchmal unabsehbare Zeit zusammengesteckt werden. Das vergrößert die Probleme, statt sie zu lösen.“ (Weiter zur Pressemitteilung als PDF.)

 

 
JRS zur Diskussion der Innenminister über das Kirchenasyl

SchutzmantelmadonnaBerlin, den 7. Dezember 2017. - „Kirchenasyl ist ein Segen für den Rechtsstaat“, betont der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, anlässlich der Diskussion auf der Innenministerkonferenz. „Es gibt dem Staat die Möglichkeit, sein Handeln im Zweifelsfall nochmal daraufhin zu überprüfen, ob es dem Einzelnen gerecht wird." Bruder Dieter Müller SJ hat in Bayern mehrere hundert Kirchenasyle begleitet und weiß: „Das nimmt keine Gemeinde leichtfertig auf sich, sondern nur, weil sie von der unvertretbaren Härte einer Abschiebung für diesen einen Menschen überzeugt ist.“ Im Vergleich zur Zahl der Entscheidungen – zumal der vielen Entscheidungen, die von Gerichten korrigiert werden – sei die Zahl der Kirchenasyle minimal.

Direktor Pflüger SJ ergänzt: „Statt auf Kosten von Flüchtlingen Symbolpolitik für den rechten Rand zu machen, wäre es sinnvoller, die Politik würde das enorme zivilgesellschaftliche Engagement in der Flüchtlingsarbeit – von denen Kirchenasyle nur ein kleiner Teil sind – aktiv unterstützen. Sie könnte sich zum Beispiel mit der Frage auseinandersetzen, wie Flüchtlinge hier möglichst schnell ein normales Leben führen können.“ (Hier die Pressemitteilung als PDF ). Foto: Ravensburger Schutzmantelmadonna (c) Michel Erhart.

 
Mehr Unterstützung für Willkommensinitiativen

Berlin, den 14. Vier Personen und ein Baby bei der Jahrespressekonferenz des JRSNovember 2017. - Von der künftigen Regierungskoalition erwartet der JRS ein Ja zur Familienzusammenführung und eine klare menschenrechtliche Haltung bei der Reform des EU-Asylrechts in Brüssel. Er forderte die Politik zudem zu größerer Unterstützung der vielen Engagierten in Willkommensinitiativen auf. „Es ist unverhältnismäßig, welch enorme Aufmerksamkeit die Politik und manche Medien den ressentimentgeladenen Forderungen einer mosernden Minderheit widmen. Diese Aufmerksamkeit sollte besser den Millionen Menschen gelten, die sich ohne viel Aufhebens vor Ort reinhängen und mit Zeit, Energie und Kreativität ein menschliches und freundliches Umfeld schaffen. Sie sind es, die diese Gesellschaft besser und die Demokratie stärker machen“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Frido Pflüger SJ (Foto 2. v.r.). "Wer Integration fordert, muss Flüchtlingen auch eine Chance geben, sich zu integrieren", sagte Fayez Wasal (Foto 1.v.rechts), der als afghanischer Akademiker ohne Zugang zu Deutschkursen erst eigenständig die Sprache lernen musste und seit langem versucht, seine beruflichen Qualifikationen hier anerkennen zu lassen. Auch zwei Gründungsmitglieder der Initiative "Kompetenzzentrum für Integration " in Plauen berichteten von ihren Erfahrungen, siehe: Pressemitteilung

 
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