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16.11.2010, Berliner Zeitung: Sadegh Amiri könnte man sich gut als Dozent an einer Uni vorstellen. 30 Jahre ist der Iraner alt, er wirkt gepflegt und gebildet. Es scheint so gar nicht zu ihm zu passen, wie er in Griechenland lebte - in einem Pappkarton. Das war vor einem Jahr, nachdem er aus seiner Heimat Iran geflohen war. Sadegh Amiri übernachtete mit anderen Iranern in Pappkisten im Park und aß, wenn die Kirche zweimal in der Woche ein paar Eier und etwas Brot verteilte. Gestern saß der dunkelhaarige Mann in den Räumen des Jesuitenflüchtlingsdienstes in der Witzlebenstraße in Charlottenburg und erzählte seine Fluchtgeschichte. Denn sie ist ein Beispiel für eine ungeklärte Rechtslage in der europäischen Flüchtlingspolitik. Auf die Lücke wollen die Jesuiten aufmerksam machen. (weiter)

 
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Geschrieben von Haßkamp   
Tuesday, 14. November 2017

Berlin, den 14. Vier Personen und ein Baby bei der Jahrespressekonferenz des JRSNovember 2017. - Von der künftigen Regierungskoalition erwartet der JRS ein Ja zur Familienzusammenführung und eine klare menschenrechtliche Haltung bei der Reform des EU-Asylrechts in Brüssel. Er forderte die Politik zudem zu größerer Unterstützung der vielen Engagierten in Willkommensinitiativen auf. „Es ist unverhältnismäßig, welch enorme Aufmerksamkeit die Politik und manche Medien den ressentimentgeladenen Forderungen einer mosernden Minderheit widmen. Diese Aufmerksamkeit sollte besser den Millionen Menschen gelten, die sich ohne viel Aufhebens vor Ort reinhängen und mit Zeit, Energie und Kreativität ein menschliches und freundliches Umfeld schaffen. Sie sind es, die diese Gesellschaft besser und die Demokratie stärker machen“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Frido Pflüger SJ (Foto 2. v.r.). "Wer Integration fordert, muss Flüchtlingen auch eine Chance geben, sich zu integrieren", sagte Fayez Wasal (Foto 1.v.rechts), der als afghanischer Akademiker ohne Zugang zu Deutschkursen erst eigenständig die Sprache lernen musste und seit langem versucht, seine beruflichen Qualifikationen hier anerkennen zu lassen. Auch zwei Gründungsmitglieder der Initiative "Kompetenzzentrum für Integration " in Plauen berichteten von ihren Erfahrungen, siehe: Pressemitteilung

 
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