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Pressespiegel
22.08.2008, Radio Vatikan: Deutschland hat in den vergangenen Jahren Tausenden von Flüchtlingen aus dem Irak zu Unrecht ihren Asylstatus aberkannt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des UNO-Flüchtlingskommissariats (UNHCR). Kirchenvertreter hatten immer wieder gefordert, gezielt irakische Asylbewerber in europäischen Staaten aufzunehmen. Ein hoher Prozentsatz der Flüchtlinge aus dem Zwischenstromland bekennt sich zum Christentum; Christen sind besonderer Verfolgung im Irak ausgesetzt. Bei der Mahnung der UNO geht es um die Widerrufung des Asylstatus für irakische Flüchtlinge. Deutschland habe sich in diesen Punkt nicht richtig verhalten, so das Flüchtlingshochkommissariat. (weiter)
 
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JRS zur Diskussion der Innenminister über das Kirchenasyl

SchutzmantelmadonnaBerlin, den 7. Dezember 2017. - „Kirchenasyl ist ein Segen für den Rechtsstaat“, betont der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Frido Pflüger SJ, anlässlich der Diskussion auf der Innenministerkonferenz. „Es gibt dem Staat die Möglichkeit, sein Handeln im Zweifelsfall nochmal daraufhin zu überprüfen, ob es dem Einzelnen gerecht wird." Bruder Dieter Müller SJ hat in Bayern mehrere hundert Kirchenasyle begleitet und weiß: „Das nimmt keine Gemeinde leichtfertig auf sich, sondern nur, weil sie von der unvertretbaren Härte einer Abschiebung für diesen einen Menschen überzeugt ist.“ Im Vergleich zur Zahl der Entscheidungen – zumal der vielen Entscheidungen, die von Gerichten korrigiert werden – sei die Zahl der Kirchenasyle minimal.

Direktor Pflüger SJ ergänzt: „Statt auf Kosten von Flüchtlingen Symbolpolitik für den rechten Rand zu machen, wäre es sinnvoller, die Politik würde das enorme zivilgesellschaftliche Engagement in der Flüchtlingsarbeit – von denen Kirchenasyle nur ein kleiner Teil sind – aktiv unterstützen. Sie könnte sich zum Beispiel mit der Frage auseinandersetzen, wie Flüchtlinge hier möglichst schnell ein normales Leben führen können.“ (Hier die Pressemitteilung als PDF ). Foto: Ravensburger Schutzmantelmadonna (c) Michel Erhart.

 
Mehr Unterstützung für Willkommensinitiativen

Berlin, den 14. Vier Personen und ein Baby bei der Jahrespressekonferenz des JRSNovember 2017. - Von der künftigen Regierungskoalition erwartet der JRS ein Ja zur Familienzusammenführung und eine klare menschenrechtliche Haltung bei der Reform des EU-Asylrechts in Brüssel. Er forderte die Politik zudem zu größerer Unterstützung der vielen Engagierten in Willkommensinitiativen auf. „Es ist unverhältnismäßig, welch enorme Aufmerksamkeit die Politik und manche Medien den ressentimentgeladenen Forderungen einer mosernden Minderheit widmen. Diese Aufmerksamkeit sollte besser den Millionen Menschen gelten, die sich ohne viel Aufhebens vor Ort reinhängen und mit Zeit, Energie und Kreativität ein menschliches und freundliches Umfeld schaffen. Sie sind es, die diese Gesellschaft besser und die Demokratie stärker machen“, sagte der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Frido Pflüger SJ (Foto 2. v.r.). "Wer Integration fordert, muss Flüchtlingen auch eine Chance geben, sich zu integrieren", sagte Fayez Wasal (Foto 1.v.rechts), der als afghanischer Akademiker ohne Zugang zu Deutschkursen erst eigenständig die Sprache lernen musste und seit langem versucht, seine beruflichen Qualifikationen hier anerkennen zu lassen. Auch zwei Gründungsmitglieder der Initiative "Kompetenzzentrum für Integration " in Plauen berichteten von ihren Erfahrungen, siehe: Pressemitteilung

 
JRS-Infobrief: Glücklich, wer die Wahl hat!

Titelbild JRS-Infobrief 2/2017 Berlin, 23. September 2017. - Rassismus ist keine Alternative. Wir werden auch nach der Bundestagswahl auf eine flüchtlingsfreundliche Politik dringen. Für alle, die wählen dürfen: Genießen Sie Ihr Wahlrecht! Weitere Themen im aktuellen Infobrief :
Ein geflüchteter IT-Fachmann aus Kabul berichtet von Angriffen und Freundschaften in Deutschland
Pater Hillebrand erzählt aus dem Alltag im neuen Abuna-Frans-Haus
Bruder Müller über Ermittlungsverfahren gegen Kirchenasyle
Die Abschottungspolitik an Europas Grenzen treibt Kardinal Woelki und Pater Pflüger um
Der JRS-Regionaldirektor Ostafrika wünscht sich faire Handelsbeziehungen für afrikanische Staaten.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende - und: Wenn Sie können und dürfen: Wählen Sie! Am Sonntag in der Wahlkabine, und auch danach jeden Tag, in welcher Gesellschaft Sie leben wollen.

Hier der neue JRS-Infobrief als PDF . Auf Wunsch schicken wir Ihnen gern Print-Exemplare zu.  

 
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