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09.11.2010, taz: Es gibt eine Neuregelung zur Visapflicht für Albanien und Bosnien. Die EU-Innenminister wollen sie aber sofort wieder stoppen, wenn die Zahl der Asylanträge steigt. (weiter)

 
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JRS Infobrief: Wir sind viele!

JRS Infobrief 2/2018 Der neue JRS-Infobrief ist da. Unsere Themen:

Nicht vergessen: Bayern, Hessen: Wählen gehen!
Außerdem: Am 13.10. in Berlin zur #Unteilbar-Demo, denn: 

- Wir sind viele - zeigen wir es!
- Rechtshilfe, auch kurz vor der Abschiebung
- Stabwechsel beim JRS
- Ausstellung "Hope is Maybe" in München und Regensburg.

Hier finden Sie den Infobrief 2/2018 als PDF.  

 
Eine Sprache ohne Mitgefühl gefährdet alle

 Berlin, den 20. Juni 2018. - Zum Tag des Flüchtlings hat der JRS kritisiert, dass das Mitgefühl aus der Debatte um Menschen auf der Flucht verschwindet. Manche Vergleiche entmenschlichen Flüchtende und rufen das Gefühl einer Bedrohung hervor – wenn Menschen beispielsweise mit Naturkatastrophen gleichgesetzt werden. Andere verharmlosen das Leiden auf der Flucht. Auch prominente Angehörige christlicher Parteien machen extremistische Schlagworte zu einem alltäglichen Bestandteil unserer Sprache. Aber eine Sprache, die unser Mitgefühl erstickt, birgt Gefahren für die ganze Gesellschaft. Davor hat JRS-Direktor Claus Pfuff SJ gewarnt.  (Pressemitteilung des JRS ). Foto: Pater Claus Pfuff SJ. (c) JRS/Christian Ender.

Hier geht es zum Gastbeitrag auf katholisch.de: "Das ist kein Tourismus. Das ist Flucht."

Interview mit Weltkirche.katholisch: "Der Asylstreit lässt sich sachlich nicht erklären"

 
Leitungswechsel beim JRS

 Berlin, den 8. Juni 2018. - Pater Frido Pflüger SJ, der seit 2012 an der Spitze des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Deutschland stand, kehrt nach Ostafrika zurück: Er wird künftig den JRS Uganda leiten. Am 11. Juni 2018 wird Pater Pflüger in Berlin verabschiedet und sein Nachfolger Pater Claus Pfuff SJ (Foto) als neuer Direktor eingeführt. Pater Claus Pfuff SJ war bis 2017 als Schulseelsorger am Canisius-Kolleg in Berlin tätig, einer Jesuitenschule, die auch geflüchtete Jugendliche in sogenannten Willkommensklassen unterrichtet. Dort hat er mehrfach miterlebt, wie junge Menschen trotz schwerer Fluchterfahrungen auflebten – aber auch, wie manche infolge von Abschiebeandrohungen oder der Verweigerung des Familiennachzugs verzweifelten. Bevor Claus Pfuff 2009 in den Jesuitenorden eintrat, hat er die Aidsseelsorge im Bistum Augsburg mit aufgebaut. Der künftige Flüchtlingsseelsorger im Erzbistum Berlin bringt eine therapeutische Ausbildung sowie Erfahrungen im Exerzitienbereich mit. (Zur Pressemitteilung als PDF  / Foto zum Download ) Foto: (c) JRS / Christian Ender

 
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