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04.08.2008, Tagesspiegel: Die internationale Hilfsorganisation „Medecins Sans Frontières“ („Ärzte ohne Grenzen“) schlägt Alarm: Auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos bahnt sich eine „humanitäre Krise“ an. Mehr als 800 Flüchtlinge leben zusammengepfercht in einem Auffanglager auf der Insel ohne ordentliche sanitäre Einrichtungen und angemessene ärztliche Betreuung. (weiter)
 
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Jesuiten-Flüchtlingsdienst über die steigende Zahl der auf der Flucht ertrunkenen Einwanderer
01.02.2012, domradio.de: Menschen, die Aufgrund der politischen Zustände, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, verlieren dabei nicht nur ihre Existenz und ihre Heimat, sondern in vielen Fällen auch ihr Leben. Mehr als 1500 Menschen sind im vergangenen Jahr auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken oder verschwunden. Die Zahl der Bootsflüchtlinge insgesamt enorm angestiegen. Dazu im Interview mit dem Domradio: Pater Martin Stark vom Jesuiten Flüchtlingsdienst Deutschland. (weiter)
 
Breites Bündnis fordert: Auf Asyl-Schnellverfahren am Flughafen verzichten
Pressekonferenz FlughafenverfahrenBerlin, 20. Januar 2012. Zahlreiche Vereine und Verbände haben gegen die Pläne zur Festsetzung von Asylsuchenden auf dem künftigen Großflughafen Berlin-Schönefeld protestiert. In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie heute in der Bundeshauptstadt die Länder Brandenburg und Berlin sowie die Bundesregierung dazu auf, auf die geplante Errichtung einer sogenannten Gewahrsamseinrichtung für Asyl-Schnellverfahren auf dem Flughafengelände zu verzichten. Stattdessen sollte Asylsuchenden ein reguläres Asylverfahren in Freiheit ermöglicht werden. Das sogenannte Flughafenverfahren werde aus menschenrechtlichen und humanitären Gründen abgelehnt, hieß es. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, an allen deutschen Flughäfen auf die Inhaftierung Schutzsuchender und das Asyl-Schnellverfahren zu verzichten. (Pressemitteilung / Stellungnahme)
 
Welttag der Migranten: Unterwegs unter uns

15. Januar 2012. Die Kirche erinnert an diesem Sonntag an die Flüchtlinge und Migranten. Also an die Menschen, die Schaden erleiden an der Welt. Was auch immer die Motive sind, sie sind ohne Grund und Boden unter den Füßen. Wer schon einmal im Untergeschoss der Jüdischen Museums in Berlin war, der weiß, was das heißen kann. Man verliert mehr als nur Besitz, man verliert auch Orientierung. Oder zumindest ist das eine Gefahr. Es ist aber auf jeden Fall mehr als nur eine Nebenerscheinung. Es ist der Dorn in der Seite der sich aufgeklärt gebenden Welt.
Beim Angelusgebet hat auch Papst Benedikt XVI. noch einmal den Welttag der Migranten und Flüchtlinge erinnert:
„Millionen von Menschen sind von Migration betroffen, aber sie sind nicht nur Zahlen! Sie sind Männer und Frauen, Kinder, Jugendliche und alte Menschen, die eine Ort suchen, an dem sie in Frieden leben können. In meiner Botschaft zum Migrantentag habe ich auf das Thema „Migration und Neuevangelisierung“ hingewiesen und dabei betont, dass die Migranten nicht nur Ziel der Glaubensverkündigung in der gegenwärtigen Welt, sondern selber Protagonisten sind. In diesem Zusammenhang freue ich mich, besonders Vertreter der Migranten in Rom herzlich zu grüßen.“ (Papstbotschaft zum diesjährigen Weltflüchtlingstag)

 
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