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29.03.2011, KAP: Caritas, Emmausbewegung und Jesuiten fordern eine umfassenden Strategie zur Asylfrage und weisen auf das Flüchtlingsdrama in Süditalien hin. Der Italienische Caritasverband wandte sich auch gegen den Vorschlag des römischen Außenminister Franco Frattini, jedem Flüchtling aus Tunesien 1.500 Euro als Anreiz für eine freiwillige Rückkehr in sein Heimatland zu bezahlen. Eine solche Lösung sei "in dieser außer Kontrolle geratenen Situation nicht glaubwürdig", sagte der Leiter des Migrationsbüros der Italienischen Caritas, Oliviero Forti, am Dienstag gegenüber der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR. (weiter)
 
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Berlin: Seminare für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

 Berlin, August 2016. - Ab Anfang September geht die Fortbildungsreihe in Berlin für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit weiter! Das kostenfreie Angebot, das aus Abend- und Samstagsveranstaltungen besteht, die auch einzeln besucht werden können, haben der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Caritas Berlin und Internationales Pastorales Zentrum des Erzbistums Berlin gemeinsam ausgearbeitet. In der zweiten Jahreshälfte 2016 geht es u.a. um: 

Aufmerksamkeit und Respekt für das Religiöse (8.9.2016),
die bewusste Reflexion der eigenen Rolle in der interkulturellen Begegnung (24.9.2016),
Deutsch als Fremdsprache (7.10.2016),
den traumasensiblen Umgang mit geflüchteten Menschen (12.11.2016) sowie
Deeskalationsstrategien (25.11.2016).

Außerdem werden begleitete Kurse für den Erfahrungsaustausch und Reflexion über die Erfahrungen als Freiwillige angeboten. Das Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier (um Anmeldung wird gebeten).

 
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Kirchenasyl (c) SJ-Bild / L. Stüber

Berlin, 13. Juli 2016. - Liebe Leserinnen, liebe Leser, diese Internetseite verabschiedet sich in eine kleine Sommerpause. Im August finden Sie hier und auf Facebook wieder aktuelle Nachrichten. Als kleine Lektüre verlinken wir hier nochmal unseren jüngsten Infobrief . Unsere Härtefallberatung in Berlin findet ab dem 20. Juli weiterhin wie gewohnt jeden Mittwoch statt. Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage, bleiben Sie behütet!

 
Weder ausreichend noch effektiv: Flüchtlingsschutz in der Türkei
Refugee Camp in Turkey - public domain pictureBerlin, 27. Juni 2016. - In der Türkei finden Flüchtlinge und Asylsuchende weder ausreichenden noch effektiven Schutz, für Flüchtlinge kann dieses Land deshalb nicht als "sicher" gelten. Das liegt sowohl an den rechtlichen Rahmenbedingungen und juristischen Neuerungen, hängt aber auch mit der faktischen Überlastung der Türkei zusammen. Mit fast 3 Millionen registrierten Flüchtlingen hat die Türkei derzeit im weltweiten Vergleich die meisten Menschen aufgenommen. Gleichzeitig bleiben jedoch die internationalen Resettlement-Programme, die Flüchtlingen aus diesem Transitland eine Zukunft geben sollen, weit hinter den Versprechungen und dem Bedarf zurück. So wächst derzeit eine Generation ohne Perspektive heran. In einem Hintergrundpapier beleuchtet der JRS die aktuelle Situation von Geflüchteten in der Türkei und kommt zu dem Schluss: Eine Einstufung der Türkei als "sicher" durch die EU bricht internationales Recht und verrät die Werte der Europäischen Union. (Das englischsprachige JRS Papier Protection in Turkey? hier als PDF .)
 
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