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20.04.2008, Die Welt: Mehrere schwer kranke Ausländer wurden aus NRW abgeschoben - obwohl dabei vermutlich ihr Leben auf dem Spiel stand. Nun streiten die Parteien, wie sich so etwas künftig verhindern lässt. (weiter)
 
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Der Infobrief stellt neue JRS-Projekte vor

Titelbild_Infobrief_2017_1 Berlin, 13. April 2017. - Es hat sich viel getan! Hier einige Themen aus unserem neuen Infobrief:

Wir stellen Ihnen zwei neue JRS-Projekte in München und Essen vor, mit denen der JRS in Deutschland seine Arbeitsbereiche merklich erweitert hat.

Pater Jan Korditschke SJ hält einen persönlichen Rückblick auf die Seelsorge in der Abschiebehaft Eisenhüttenstadt, die kürzlich überraschend wegen Sicherheitsmängeln vorübergehend geschlossen wurde.

In der Advocacy-Arbeit haben uns u.a. die Familienzusammenführung und die  Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Aufenthaltspapiere beschäftigt.

Dies und mehr im neuen Infobrief, den Sie hier herunterladen können. Titelbild: (c) JRS / Kristóf Hölvényi.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Kartage und ein frohes Osterfest! 

 

 
Gesundheit ist ein Recht, keine Gnade

 Berlin, im April 2017. - Ein Netzwerk aus humanitären Organisationen, kommunalen Einrichtungen und medizinischen und akademischen Fachleuten hat aus Anlass des Weltgesundheitstags am 7. April ein Papier zur Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Aufenthaltspapiere vorgelegt. Obwohl nach internationalen Menschenrechtsstandards alle Menschen unabhängig von ihrem Status Zugang zu Gesundheitsversorgung haben müssen, ist dieses auch in einem reichen Land wie Deutschland nicht der Fall. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit / Illegalität, der auch der Jesuiten-Flüchtlingsdienst angehört, hat konkrete Vorschläge ausgearbeitet, wie dieses Recht in die Praxis umgesetzt werden kann. Diese Lösungen kämen auch Deutschen und EU-Staatsangehörigen ohne Krankenversicherung zugute.Hier gibt es das 12seitige Papier "Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere: Aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze" als PDF zum Download. Foto:(c) Nina Rückert.

 

 
Unterrichtsmaterial zu Flucht und Asyl

Wie können Flucht und Asyl im Unterricht thematisiert und mit Schülerinnen und Schülern in der Mittelstufe diskutiert werden? Was ist der Unterschied zwischen Flucht und Migration, was ist eine „Duldung“, worum geht es im Asylverfahren? Die Lehrerin Lisa Freund hat in Zusammenarbeit mit dem und für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst ein Arbeitsheft für den Unterricht in der Mittelstufe erstellt, die sich – nicht nur – an Lehrende für die Haupt- und Realschulen richtet. Am Beispiel einer Familie aus Afghanistan greift das Heft viele Fragen rund um das Asylverfahren und den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland auf. Arbeitsblätter und Anregungen für die Gruppenarbeit helfen bei der praktischen Ausgestaltung von Unterrichtseinheiten. Zusammen mit den Illustrationen von Clemens Pfaff wurde daraus nicht nur eine informativen Arbeitshilfe, sondern auch zu eine, die man gern zur Hand nimmt. Das Workbook "mit dem Kompass, der in unseren Herzen eingeschrieben ist" kann hier heruntergeladen werden.

 
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