Übersicht
Main Menu
Übersicht
Aktuelles
Menschen
Themen
Presse
Spende
Links
Kontakt
Wir über Uns
Suchen
Impressum
Pressespiegel
11.07.2008, taz: Die vor drei Monaten in die Türkei abgeschobene Kurdin Khadra O. ist nach Angaben des Flüchtlingsrats nach Deutschland zurückgekehrt. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) müsse nun die genauen Umstände der Abschiebung untersuchen und notwendige dienstrechtliche Konsequenzen gegen die verantwortlichen Mitarbeiter der Arbeitsgruppe "GE Ident" ergreifen, forderte die Initiative gestern. Die Abschiebung verstoße aufgrund des langjährigen Aufenthalts von Khadra O. und ihrer familiären Bindung in Berlin gegen grundlegendste Menschenrechte. (weiter)
 
Login Form





JRS-Direktor Ostafrika in Berlin

Berlin, den 21. Juni 2017. - Der RegionaldirPater Endashaw Debrework SJektor des Jesuit Refugee Service in Ostafrika, Pater Endashaw Debrework SJ, erhofft sich von der deutschen Regierung eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft in den afrikanischen Staaten. „Bei Vereinbarungen mit autoritären Staaten muss gewährleistet sein, dass sie nicht zu mehr Unterdrückung führen“, sagte der Jesuit heute in Berlin. Während seines Deutschlandbesuchs zeigte er sich vom enormen ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge überrascht und beeindruckt. Seit 2015 versuche Europa panisch, Flucht und Migration aus Afrika zu unterbinden. Dabei wird der größte Teil der afrikanischen Flüchtlinge in benachbarten Staaten aufgenommen: über 4 Millionen Flüchtlinge und etwa 7 Millionen Binnenvertriebene allein in Ostafrika. „Jahrzehntelang haben afrikanische Länder Millionen Menschen auf der Flucht aufgenommen und ihre Ressourcen mit ihnen geteilt. Aber jetzt zeigen viele auf die europäische Abwehrpolitik und sagen: Wir können nicht mehr.“ Pater Endashaw Debrework verwies darauf, dass Europa in Projekte investiert, die die Migration innerhalb Afrikas unterbinden sollen, während internationale Flüchtlingsprogramme für wichtige Aufnahmeländer wie Kenia und Uganda dramatisch unterfinanziert sind. Doch was Afrika wirklich braucht, betonte er, sind gerechte Handelsbeziehungen und ungehinderter Zugang zum europäischen Markt. Hier die Pressemitteilung . Foto: (c) JRS/hsk

 
Weltflüchtlingstag: Für ein offenes Europa

Berlin, Frankfurt u.a., 19. Juni 2017. - Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni und vor dem EU-Gipfel am 22. Juni appellieren Pro Asyl, Paritätischer Gesamtverband, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Republikanischer Anwaltsverein und Neue Richtervereinigung an die Staats- und Regierungschefs, für ein offenes Europa für Flüchtlinge einzutreten. Sie warnen vor einer Abwälzung der Verantwortung für Flüchtlinge an Drittstaaten, in denen Flüchtlinge der Rechtsunsicherheit und Aussichtslosigkeit ausgesetzt werden. Der Mut, anti-europäischen Positionen durch eine flüchtlingsfreundliche Politik entgegen zu wirken, fehlt Regierungen wie auch der Europäischen Union. Nicht aber die Abwehr von Flüchtlingen stärkt die europäische Integration, sondern ihre Aufnahme. Die gemeinsame Stellungnahme "Für ein offenes Europa ohne Obergrenzen für Flüchtlinge" finden Sie hier , eine kurze Zusammenfassung der gefordeten Maßnahmen hier .

 
Neuer Provinzial besucht Flüchtlingsunterkunft

Gruppenfoto Provinzial mit JRS MitarbeitendenBerlin / München, den 1. Juni 2017. - An seinem ersten Tag im Amt hat der neue Provinzial der Jesuiten, Pater Johannes Siebner SJ, heute früh eine Flüchtlingsunterkunft besucht. In einer Einrichtung der Landeshauptstadt München informierte sich der neue Obere der deutschen Jesuiten über Anliegen von geflüchteten Menschen sowie der Mitarbeitenden. Zwei Themen belasten viele Menschen in der Unterkunft, erfuhr der Provinzial: Die unsichere Situation insbesondere afghanischer Asylsuchender sowie Traumatisierungen, die aus Angst vor der Abschiebung wieder aufbrechen können. „Ich sehe Nachrichten und bin auf Facebook. Ich weiß, dass Deutschland viele afghanische Menschen abschieben will“, sagte ein junger Afghane. „Aber wenn ich eines gelernt habe auf meinem Weg, dann ist es: niemals aufzugeben.“ Provinzial Siebner betonte: „Niemand sollte in ein Land abgeschoben werden, in dem der Alltag derart gewalttätig und lebensgefährlich ist. Für eine christliche Politik sollte es selbstverständlich sein, denen Schutz zu gewähren, die sich in der Hoffnung auf Frieden zu uns flüchten.“ Bruder Dieter Müller SJ vom Flüchtlingsdienst ergänzte: „Dass gestern eine geplante Sammelabschiebung ausgesetzt wurde, ändert nichts an der existenziellen Unsicherheit afghanischer Flüchtlinge. Es ist unverantwortlich, dass immer mehr ablehnende Asylbescheide ausgestellt werden, während sich die Sicherheitslage verschlechtert.“ (Zur Pressemitteilung) Foto: Provinzial Siebner SJ (vorne Mitte) mit JRS-Team. (c) JRS.

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 4 von 136
Newsletter