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Pressespiegel

09.10.2010, Radio Vatikan: Die Migranten aus Afrika brauchen besseren Schutz. Das fordern die Leiter der verschiedenen Länderbüros der Jesuiten-Flüchtlingsdienste bei einer Konferenz in Malta. Die Hilfsorganisation des Ordens äußerte sich angesichts der Ankündigung der EU-Kommission, künftig enger mit Libyen zusammenzuarbeiten. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hatte gemeinsam mit ihrem für die Erweiterung zuständigen Kommissarkollegen Stefan Füle am Dienstag in Tripoli eine entsprechende Zusammenarbeit verabredet. Br. Michael Schöpf SJ wies darauf hin, dass erst vor kurzem Libyen den UNHCR aus dem Land geworfen hat. Die katholische Flüchtlingsorganisation fordert die europäischen Regierungen auf, stärker als bisher Alternativen zur Abschiebungshaft anzuwenden. Das Jesuiten-Treffen endet am Sonntagmorgen.

 
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Asylbewerberleistungsgesetz nicht ändern, sondern abschaffen
AsylbLGBerlin, 28. November 2016. - Immenser Verwaltungsaufwand, sinnlose Abschreckungsversuche und ein kalkulierter Verfassungsbruch: Statt das Asylbewerberleistungsgesetz zu ändern, sollte es abgeschafft werden. Der Gesetzesentwurf sieht drastische Kürzungen vor und ignoriert die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ebenso wie EU- und Völkerrecht. Heute findet die Anhörung im Bundestag statt, bei der JRS-Experte Stefan Keßler an die Abgeordnten appelliert, den Entwurf abzulehnen. Bereits an diesem Donnerstag soll entschieden werden. Wieviel Zeit bleibt den Abgeordneten da noch, sich mit den sachkundigen Argumenten der Nichtregierungsorganisationen und Verbände - auf mehr als 100 Seiten - auseinanderzusetzen? Hier finden Sie die Stellungnahme des JRS. (Link zur Stellungnahme des JRS ) Alle Stellungnahmen der Verbände sind auf dieser Seite des Bundestags als PDF zusammengestellt,  (externder Link). Wesentliche Kritikpunkte hat der JRS in seiner Pressemitteilung zusammengefasst. (Pressemitteilung )
 
Jahrespressekonferenz 2016
 Berlin, den 14. November 2016. - Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) hat auf seiner Jahrespressekonferenz die hohe Aufnahmebereitschaft gelobt, aber die  Asylrechtsverschärfungen des vergangenen Jahres scharf kritisiert. Bundespolitische Überlegungen, eine der jüngeren Asylrechtsverschärfungen wieder aufzuheben und den Familiennachzug für minderjährige Kinder und Ehegatten von subsidiär Geschützten zuzulassen, begrüßte JRS-Direktor Pater Frido Pflüger SJ. Angesichts flüchtlingsfeindlicher Strömungen hierzulande kommentiert Pflüger die Wahl in den USA: „Das Ergebnis ist ein Weckruf für alle, die sich nicht von Hass und Angst leiten lassen wollen. Dagegen hilft nur persönliches Engagement und eine Politik, die die Menschenrechte aller Menschen im Blick hat." Das beste Mittel gegen Ressentiments sei die persönliche Begegnung. Darauf setzen auch Rabee Khuzam und Issa Kardouh, die dem 2014 in Homs erschossenen Jesuiten Frans van der Lugt SJ eng verbunden waren. Sie organisieren nach seinem Vorbild Wanderungen, die offen für alle sind. Rabee Khuzam, der lange mit „Vater Frans“ zusammengearbeitet hat: „Er war davon überzeugt: Das, was uns als Menschen miteinander verbindet, ist stärker als alles, was wir uns an Trennendem ausdenken. Durch das gemeinsame Wandern können wir einander als Menschen begegnen – gleichgültig, woher wir kommen, wen wir wählen oder was wir glauben.“ In Berlin und Dresden waren sie mit rund 300 Teilnehmenden in diesem Jahr unterwegs. (Weiter zur Pressemitteilung ) Foto: Rabee Khuzam (m.li)und Issa Kardouh (m.re) über "Frans Wandern ". (c) JRS/hsk
 
JRS Ostafrika: EU soll keine autoritären Regime stützen

Berlin, 19. Oktober 2016. - (KNA) Der Leiter des JPater Endashaw Debrework SJRS in Ostafrika, Pater Endashaw Debrework SJ (Foto: JRS USA/C.Fuchs), hat im Entwicklungsausschuss des Bundestags die Europäische Union davor gewarnt, autoritäre Regime in Afrika durch Mittel der Entwicklungszusammenarbeit zu stützen. Das Geld komme nicht Flüchtlingen in den Flüchtlingslagern zugute, sondern werde von den Regierungen für andere Zwecke missbraucht. Zudem kritisierte er, dass die afrikanische Zivilgesellschaft in den sog. Valletta-Prozess nicht einbezogen wurde. (Weiterlesen auf der Seite der Jesuitenmission )

 

 
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