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Pressespiegel
13.11.2009, Neues Deutschland: Der Berliner Senat und die Brandenburger Landesregierung können die Residenzpflicht nur für Asylbewerber abschaffen. Für geduldete Flüchtlinge ist dies juristisch nicht möglich. Das ist das Resümee eines Fachgespräches der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg sowie des gemeinsamen Landesmigrationsrates am Mittwochabend. (weiter)
 
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Hartz IV-Urteil des BVerfG muss Konsequenzen haben

Berlin, 10. Februar 2010. Nachdem das Bundesverfassungsgericht am gestrigen Tage die Berechnung der Arbeitslosengeld II-Regelsätze ("Hartz IV") für verfassungswidrig erklärt hat, fordert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst eine Überprüfung und Erhöhung der Leistungen für Flüchtlinge und Geduldete. (Zur Pressemitteilung als pdf)

 
"Großzügiges Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge entwickeln"

http://www.interkulturellewoche.de
Bonn, 26. Mai 2009
. Mehr Solidarität mit ausländischen Mitbürgern fordern die Repräsentanten der Kirchen in ihrem Gemeinsamen Wort zur „Woche der ausländischen Mitbürger/Interkulturelle Woche 2009“, die bundesweit vom 18. September bis zum 3. Oktober stattfindet. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Wolfgang Huber, sowie Metropolit Augoustinos, griechisch-orthodoxer Metropolit von Deutschland, befürworten in der Erklärung gemeinsam eine Bleiberechtsregelung, die das Problem der so genannten Kettenduldungen löst. „Die bisher beschlossenen Regelungen reichen nicht aus." Die Kirchen treten deshalb für eine großzügige Bleiberechtsregelung ein, die auch alte, kranke und traumatisierte Menschen einschließt, die keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Die Aufnahme von schutzbedürftigen Irakern in Deutschland könne nur ein erster Schritt sein, dem weitere Maßnahmen folgen müssten: „Deutschland und die anderen EU-Staaten sollten sich zu einem großzügigen Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge entschließen.“ (Pressemitteilung / Wortlaut)

 
Jesuiten-Flüchtlingsdienst: "Flüchtlinge sind ein Gewinn"

P. Peter Balleis SJRom, 23. April 2009. Millionen Menschen sind weltweit vor Kriegen, Verfolgung, Hungersnöten und Armut auf der Flucht. Täglich sehen wir Nachrichtenbilder von Vertriebenen. Aktuell sind es die Flüchtlinge des Bürgerkriegs auf Sri Lanka die Schlagzeilen machen. Davor waren es afrikanische Boatpeople auf dem Weg nach Europa oder die Irak-Flüchtlinge im niedersächsischen Auffanglager Friedland. - Gerade dort wo keine Konflikte und kaum Armut herrschen, also in Europa und den USA, gelten Flüchtlinge oft als Problem. Dabei sind sie eigentlich ein Gewinn, meint der Jesuit Peter Balleis im Interview mit Radio Vatikan . Er muss wissen, wovon er spricht. Der internationale Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes war selbst jahrelang in Afrika für Vertriebene im Einsatz. (weiter)

 
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