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Quälendes Warten: JRS-Studie belegt, wie Abschiebungshaft Menschen krank macht
Sample ImageBerlin, 1. Juli 2010. „Quälendes Warten – wie Abschiebungshaft Menschen krank macht“, so ist eine Studie des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes überschrieben, deren Ergebnisse für Deutschland heute vorgestellt wurden. Abschiebungshaft fügt Menschen unnötiges Leid zu und beeinträchtigt ihre körperliche und seelische Gesundheit, so das zentrale Ergebnis. Die Studie zeichnet ein umfassendes Bild der Lage von Abschiebungshäftlingen in 22 europäischen Staaten und lässt erstmals die Betroffenen selbst ausführlich zu Wort kommen. Es zeigt sich, dass die Häftlinge in erheblichem Maß unter der Unsicherheit über die eigene Zukunft, einem Mangel an Informationen und der Isolation von Familie und Freunden leiden. Sie fühlen sich als Kriminelle behandelt, obwohl ihnen in der Regel nicht mehr als der Verstoß gegen Einreisebestimmungen vorgeworfen wird. Angesichts der Ergebnisse der Untersuchung tritt der Jesuiten-Flüchtlingsdienst dafür ein, stärker als bisher Alternativen zur Verhängung von Abschiebungshaft zu berücksichtigen, die Betroffenen konsequent getrennt von Strafgefangenen unterzubringen, die Dauer der Haft auf maximal drei Monate zu begrenzen und kostenlose Rechtsberatung zu ermöglichen. (Zur Studie als pdf 746 Kb / Zur englischsprachigen Gesamtstudie DEVAS 3,97 Mb)
 
"Großzügiges Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge entwickeln"

http://www.interkulturellewoche.de
Bonn, 26. Mai 2009
. Mehr Solidarität mit ausländischen Mitbürgern fordern die Repräsentanten der Kirchen in ihrem Gemeinsamen Wort zur „Woche der ausländischen Mitbürger/Interkulturelle Woche 2009“, die bundesweit vom 18. September bis zum 3. Oktober stattfindet. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Wolfgang Huber, sowie Metropolit Augoustinos, griechisch-orthodoxer Metropolit von Deutschland, befürworten in der Erklärung gemeinsam eine Bleiberechtsregelung, die das Problem der so genannten Kettenduldungen löst. „Die bisher beschlossenen Regelungen reichen nicht aus." Die Kirchen treten deshalb für eine großzügige Bleiberechtsregelung ein, die auch alte, kranke und traumatisierte Menschen einschließt, die keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Die Aufnahme von schutzbedürftigen Irakern in Deutschland könne nur ein erster Schritt sein, dem weitere Maßnahmen folgen müssten: „Deutschland und die anderen EU-Staaten sollten sich zu einem großzügigen Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge entschließen.“ (Pressemitteilung / Wortlaut)

 
Jesuiten-Flüchtlingsdienst: "Flüchtlinge sind ein Gewinn"

P. Peter Balleis SJRom, 23. April 2009. Millionen Menschen sind weltweit vor Kriegen, Verfolgung, Hungersnöten und Armut auf der Flucht. Täglich sehen wir Nachrichtenbilder von Vertriebenen. Aktuell sind es die Flüchtlinge des Bürgerkriegs auf Sri Lanka die Schlagzeilen machen. Davor waren es afrikanische Boatpeople auf dem Weg nach Europa oder die Irak-Flüchtlinge im niedersächsischen Auffanglager Friedland. - Gerade dort wo keine Konflikte und kaum Armut herrschen, also in Europa und den USA, gelten Flüchtlinge oft als Problem. Dabei sind sie eigentlich ein Gewinn, meint der Jesuit Peter Balleis im Interview mit Radio Vatikan . Er muss wissen, wovon er spricht. Der internationale Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes war selbst jahrelang in Afrika für Vertriebene im Einsatz. (weiter)

 
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