Übersicht
Main Menu
Übersicht
Aktuelles
Menschen
Themen
Presse
Spende
Links
Kontakt
Wir über Uns
Suchen
Impressum
Pressespiegel
Login Form





JRS-Bericht: Kroatien stellt das Asylsystem auf eine ernste Probe

 Brüssel, 26. Juni 2013. - Schon im Vorfeld des EU-Beitritts ist das Asylsystem in Kroatien an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Das stellt der Bericht „From Back Door to Front Door: Forced migration routes through Macedonia to Croatia“ fest, den der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Europa (Jesuit Refugee Service Europe) heute in Brüssel veröffentlicht. Er beruht auf Aussagen und Erfahrungen von Asylsuchenden in Kroatien und Mazedonien. Angesichts der beunruhigenden Ergebnisse fordert JRS Europe die EU-Kommission auf, Kroatien umgehend die nötige Unterstützung zu gewähren und sicherzustellen, dass ein Kollaps des Asylsystems wie in Griechenland verhindert wird. Bis eine angemessene Anwendung des europäischen Asylrechts in dem neuen EU-Land gewährleistet ist, sollten EU-Mitgliedstaaten bei der Überstellung von Asylsuchenden nach Kroatien zurückhaltend sein. Zusätzliche Unterstützung sollte Mazedonien erhalten, um sein Asylsystem und die desolaten Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge so zu verbessern, dass es sich nicht destabilisierend auf die Region auswirkt.
Weiter zur Pressemitteilung.
Für den vollständigen Bericht in englischer Sprache wenden Sie sich bitte an den JRS Europe und den hier angegebenen Kontaktmöglichkeiten (Link ). 

 

 
JRS Bericht: EU-Regelungen verschlechtern Flüchtlingsschutz

(c) S. Fendt - Junger Somalier im Abschiebegewahrsam vor der Rückschiebung nach ItalienBerlin/ Brüssel, den 4. Juni 2013. Die Chancen von Asylsuchenden, in Europa Schutz zu finden, werden durch die europäische Zuständigkeitsregelung („Dublin II“) erheblich verschlechtert und verzögert. Zu diesem Schluss kommt der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in einem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Bericht. Dafür wurden 257 Asylsuchende, die von diesem Verfahren unmittelbar betroffen waren, in neun EU-Staaten nach ihren Erfahrungen befragt. Deutschland wird u.a. für die häufige Inhaftierung von Asylsuchenden kritisiert. Die sogenannte Dublin-II-Verordnung sieht vor, dass derjenige EU-Staat für das Asylverfahren zuständig ist, in dem ein Flüchtling zuerst europäischen Boden betreten hat. In Deutschland wurden 37 Flüchtlinge befragt. (Weiter zu unserer Pressemitteilung )

Eine Zusammenfassung des europaweiten Berichts können Sie hier herunterladen (20 Seiten, 1,5 MB )
Den Gesamtbericht Protection Interrupted finden Sie hier: (250 Seiten, 5 MB )

Der nationalen Bericht mit einem Forderungskatalog speziell zu Deutschland finden Sie hier (25 Seiten, 2,5 MB ).

 
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturelle Woche

Interkulturelle Woche 201325. April 2013. - Die Kirchen haben in ihrem gemeinsamen Wort zur Interkulturellen Woche vom 22.-28. September eingeladen. Zugleich haben sie darin konkrete Verbesserungen für Asylsuchende,Geduldete und Migranten angemahnt und u.a. ihre Forderung nach einer stichtagsunabhängigen Bleiberechtsregelung bekräftigt. Sie warnen vor populistischen Parolen im Wahlkampf und ermutigen auch innerhalb christlicher Gemeinschaften dazu, einen kritischen Blick auf sich selbst zu richten und rassistischem Denken und Vorurteilen entschieden entgegenzutreten. "Die in der Gott­ebenbildlichkeit des Menschen gründende Würde gilt uneingeschränkt für alle Menschen – und sie gilt in be­sonderer Weise für die, die des Schutzes und der Ach­tung ihrer Rechte bedürfen: für Flüchtlinge und Ge­duldete, für Fremde und fremd Gemachte, für Kranke und Alte, Gebrechliche und Traumatisierte", heißt es darin. Link zum gemeinsamen Wort der Kirchen hier.

 
<< Anfang < Vorherige 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 97 - 100 von 139
Newsletter