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Papst auf Lampedusa: Signal gegen die Gleichgültigkeit
Papst Franziskus besucht Flüchtlingsinsel Lampedusa

8. Juli 2013. Mit der ersten Reise außerhalb von Rom nach Lampedusa hat der Papst ein starkes Zeichen gesetzt, das furchtbare Schicksal von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa und ihr Leiden in Europa nicht länger zu ignorieren. "Von der globalisierten Welt sind wir in eine globalisierte Gleichgültigkeit gefallen", sagte der Papst, nachdem er die Flüchtlinge begrüßt und besonders den muslimischen Flüchtlingen zu Beginn des Ramadan "reiche geistliche Frucht" gewünscht hatte und versicherte: "Die Kirche ist euch nahe in eurer Suche nach einem würdevollen Leben für euch und eure Familien." 
Radio Vatikan hat eine deutsche Arbeitsübersetzung der Predigt auf Lampedusa erstellt: (hier der Link).
In einem Interview mit der Berliner Zeitung hat P. Frido Pflüger SJ, Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, deutlich gemacht, welche Hoffnungen er mit diesem Signal verbindet: "Ich hoffe, dass er uns Christenmenschen aufrüttelt, besonders die Berufspolitiker. Es ist erschütternd zu sehen, dass Flüchtlinge oft in christlich-konservativen Kreisen Ablehnung erfahren. Durch das eindeutige Zeichen des Papstes wird klar: eine solche Haltung ist nicht christlich; christlich ist vielmehr, hinzugehen und sie willkommen zu heißen." (Zum Interview)
Das betrifft allerdings nicht nur Politikerinnen und Politiker, betonte P. Pflüger im Domradio. Es ist ein Appell an alle, denn "in demokratischen Staaten sind wir  verantwortlich für das, was unsere Regierungen tun". Für Christinnen und Christen wirft der Papst jedoch nochmal besonders die Frage auf, was Christentum bedeutet und was wir konkret tun können. (Zum Interview, 6 min.)

 
JRS-Bericht: Kroatien stellt das Asylsystem auf eine ernste Probe

 Brüssel, 26. Juni 2013. - Schon im Vorfeld des EU-Beitritts ist das Asylsystem in Kroatien an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Das stellt der Bericht „From Back Door to Front Door: Forced migration routes through Macedonia to Croatia“ fest, den der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Europa (Jesuit Refugee Service Europe) heute in Brüssel veröffentlicht. Er beruht auf Aussagen und Erfahrungen von Asylsuchenden in Kroatien und Mazedonien. Angesichts der beunruhigenden Ergebnisse fordert JRS Europe die EU-Kommission auf, Kroatien umgehend die nötige Unterstützung zu gewähren und sicherzustellen, dass ein Kollaps des Asylsystems wie in Griechenland verhindert wird. Bis eine angemessene Anwendung des europäischen Asylrechts in dem neuen EU-Land gewährleistet ist, sollten EU-Mitgliedstaaten bei der Überstellung von Asylsuchenden nach Kroatien zurückhaltend sein. Zusätzliche Unterstützung sollte Mazedonien erhalten, um sein Asylsystem und die desolaten Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge so zu verbessern, dass es sich nicht destabilisierend auf die Region auswirkt.
Weiter zur Pressemitteilung.
Für den vollständigen Bericht in englischer Sprache wenden Sie sich bitte an den JRS Europe und den hier angegebenen Kontaktmöglichkeiten (Link ). 

 

 
JRS Bericht: EU-Regelungen verschlechtern Flüchtlingsschutz

(c) S. Fendt - Junger Somalier im Abschiebegewahrsam vor der Rückschiebung nach ItalienBerlin/ Brüssel, den 4. Juni 2013. Die Chancen von Asylsuchenden, in Europa Schutz zu finden, werden durch die europäische Zuständigkeitsregelung („Dublin II“) erheblich verschlechtert und verzögert. Zu diesem Schluss kommt der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in einem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Bericht. Dafür wurden 257 Asylsuchende, die von diesem Verfahren unmittelbar betroffen waren, in neun EU-Staaten nach ihren Erfahrungen befragt. Deutschland wird u.a. für die häufige Inhaftierung von Asylsuchenden kritisiert. Die sogenannte Dublin-II-Verordnung sieht vor, dass derjenige EU-Staat für das Asylverfahren zuständig ist, in dem ein Flüchtling zuerst europäischen Boden betreten hat. In Deutschland wurden 37 Flüchtlinge befragt. (Weiter zu unserer Pressemitteilung )

Eine Zusammenfassung des europaweiten Berichts können Sie hier herunterladen (20 Seiten, 1,5 MB )
Den Gesamtbericht Protection Interrupted finden Sie hier: (250 Seiten, 5 MB )

Der nationalen Bericht mit einem Forderungskatalog speziell zu Deutschland finden Sie hier (25 Seiten, 2,5 MB ).

 
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